Manche Projekte müssen einfach schlicht sein
Das ein Projekt nicht immer komplex und viele Features aufweisen muss, zeigt txtb.in sehr schön. Bei diesem Dienst geht es einfach darum, dass man mal schnell eine Notiz, ein paar Links, einen Text oder dergleichen (solange in Text umsetzbar) speichern kann um ihn entweder später oder an einem anderen Rechner abzurufen.
TxtB.in ist super einfach gehalten, man hat ein Textfeld, speichert seinen Text ab, bekommt eine einfache URL auf dem man auf den Text zugreifen kann und gut ist. Ich nutze die Seite zum Beispiel um ein paar Links zu speichern, dann an den anderen Rechner zu flitzen (dort ist der Drucker) und mir die Sachen auszudrucken. Natürlich gibt es dafür andere Möglichkeiten, man kann sich die Links an die eigene Mail schicken oder man schreibt sie sich auf einen Zettel (sehr umständlich). Ich für meinen Teil finde dafür txtb.in genial.
Tags: txt text online speichern
Zettelwirtschaft und Projektübersicht
In diesem Artikel gehe ich ein wenig darauf ein, wie ich meine Projekte organisiere und übersichtlich halte.
Auf meinem Schreibtisch tummeln sich kleine Zettel, große Zettel, Schmierzettel, Papierstapel, Notizzettel, Notizbücher… usw. so das mir mal wieder der Überblick verloren geht. Ich notiere mir so gut wie alles, ob Ideen für Projekte (unabhängig vom Umfang), Termine, ToDo-Listen, Zeichnungen, halt alles was mir durch den Kopf geht. Ich mag es, meine Gedanken zu notieren, einerseits weil ich dadurch nichts vergesse, andererseits, weil ich dadurch meinen Kopf wieder frei für momentane Aktivitäten habe (wenn ich beispielsweise an einem Design arbeite, mag ich es die Idee aufzuschreiben, um mich dann wieder auf das Design zu konzentrieren).
Tags: notizen, organisation, organisieren, papier, schreibtisch, zettel
Erfahrungsbericht “Getting Real”

Ein Buch zum Thema Webdesign oder Web-Entwicklung zu verfassen ist nicht leicht. Entweder man behandelt die Technologien wie HTML, CSS, Javascript, etc. und läuft damit Gefahr, dass die behandelten Themen innerhalb kurzer Zeit nicht mehr aktuell sind oder man behandelt die Herangehensweise, wie man ein Webprojekt angeht, welche Aspekte wichtig sind und wie sie umgesetzt werden. Bei zweiterem läuft man leicht Gefahr, dass man anderen seine Sichtweise aufzwingt und diese eventuell nicht die optimale ist.
Im Buch “Getting Real - The smarter, faster, easier way to build a successful web application” (von 37signals) wird genau zweiteres behandelt und das auf eine Weise, die jedem Web-Entwickler die Augen öffnen wird. Als ich das Buch vor gut einem Jahr zum ersten mal durchlas, war ich von Kapitel zu Kapitel aufs neue beeindruckt, teilweise wurde meine Herangehensweise bestätigt, teilweise komplett reformiert. Die Kapitel sind sauber sortiert und lassen sich leicht scannen, so interessierte mich die Kapitel “The Organization” und “Staffings” nicht sonderlich, dafür “Priorities”, “Feature Selection”, “Process”, “Interface Design” und “Code” umso mehr.
Das wirklich geniale an diesem Buch ist, dass die Inhalte zeitlos sind und auf die unterschiedlichen Bereiche, die der Bereich des Webdesigners mitsich bringt, angewendet werden können. Es gibt wenig Bücher in unserem Bereich, dessen Inhalte einerseits wirklich eine neue Erkenntnis liefern, andererseits nicht schon irgendwo im Netz zu finden sind, daher lege ich es jedem meiner Leser ans Herz. Und wenn das alleine nicht schon reicht, vielleicht ein Argument, welches jeden Leser überzeugen sollte: Das Buch Getting Real steht kostenlos zum online lesen zur Verfügung, viel Spass :)
Tags: 37signals, buch, erfahrungsbericht, getting, real
HTML, CSS, JQuery
Jquery hat für mich den Begriff “Javascript” mittlerweile ersetzt, natürlich ist das logisch betrachtet nicht möglich, aber die Art und Weise wie man mit JQuery Javascript entwickeln kann, ist einfach genial. Was mich immer besonders an nativem Javascript gestört hat war, dass man häufig seinen JS-Code für unterschiedliche Browser über Weichen anpassen musste. Mit JQuery gehört das der Vergangenheit an, die Weichen liegen alle Im JQuery-Kern und ersparen mir leidiges und zeitraubendes debugging.
Ich kann jedem Webdesiger JQuery nur ans Herz legen, die investierte Zeit, um dieses Javascript-Framework zu erlernen, bekommt ihr doppelt und dreifach zurück, wer aber auf mein Wort nicht vertrauen mag, schaut sich einfach die folgenden Vorteile an:
Artikel lesen…
Tags: framework, javascript, jquery
Na, wer hat mich noch im Feedreader?
Lange Zeit, nein moment….. eine seeeehr lange Zeit war es hier ganz still im Blog, ganz ganz still. Wobei, es gab den ein oder anderen geistreichen Kommentar, ihm folgten Unmengen von manuellen Spamkommentare, deren Linkname häufig folgende Reg-Expression aufwies: “Webdesign (Berlin|Freiburg|Muenchen|Koeln|WEITERE STADTNAMEN)+”. Automatisierter Kommentarspam wurde schnell von SpamKarma und Akismet aufgefressen. Nun will ich mich aber garnicht am Spam aufhalten, sondern sicher möchte der ein oder andere von denen wissen, die mich noch im Feedreader haben, warum es diese Blogpause gab.

