Datenbank Backup via Cronjob und WordPress
Der geschriebene Content in einem Blog ist für manche ihre Existenzgrundlage, da wäre es natürlich fatal, wenn sich aus irgendeinem Grund die Datenbank verabschiedet und der ganze mühsam erstellte Content für immer gelöscht wäre. Dem kann man mit einem Datenbank Backup vorbeugen. Das WordPress Plugin dazu gibt es hier: Datenbank Backup Plugin.
Dieses Plugin ist wirklich einfach in den eigenen Blog einzubinden, einfach den Instruktionen in der Textdatei folgen, sollten doch wiedererwarten Fragen auftauchen, einfach einen Kommentar hinterlassen.
So, damit wäre die Datenbank gesichert, doch da man nur wirklich sicher ist, wenn man in regelmäßigen Abständen (jede Woche zum Beispiel) ein DB Backup vollzieht, wäre es doch hilfreich, wenn automatisch ein Backup nach einer gewißen Zeit ausgeführt wird. Dafür gibt es sogenannte Cronjobs. Cronjobs sind Aktionen, die in Abhängigkeit von der Zeit, in regelmäßigen Intervallen ausgeführt werden. Die meisten Hostingpakete haben aber keine Cronjobs inklusive, doch dank des tollen Cronjob Scripts, kann nun jeder diese Funktionalität nutzen. Hier kann man das Cronjob Script herunterladen (Für WordPress 1.5) und hier findet sich die Anleitung zur Funktionsweise.
Im Prinzip muss man folgendes machen:
#Set the 4 variables
#Replace what is AFTER the = with the information from your wp-config.php file
#That’s your information on the right okay ?DBNAME=DB_NAME
DBPASS=DB_PASSWORD
DBUSER=DB_USER
#Keep the ” around your address
EMAIL=”you@your_email.com”mysqldump –opt -u $DBUSER -p$DBPASS $DBNAME wp_categories wp_comments wp_linkcategories wp_links wp_options wp_post2cat wp_postmeta wp_posts wp_users > backup.sql
gzip backup.sql
DATE=`date +%Y%m%d` ; mv backup.sql.gz $DBNAME-backup-$DATE.sql.gz
echo ‘Blog Name:Your mySQL Backup is attached’ | mutt -a $DBNAME-backup-$DATE.sql.gz $EMAIL -s “MySQL Backup”
rm $DBNAME-backup-$DATE.sql.gz
Die Datenbank-Logindaten anpassen und eine funktionierende Emailadresse angeben. Dafür empfiehlt sich GMail, da man dort keine Speicherplatzbegrenzung hat und große Datenbanken natürlich auch viel Platz wegnehmen.
Ein Nachteil an dieser Variante ist, das nur die wichtigsten Tabellen, die auch bei der Installation von WordPress erzeugt wurden, gespeichert werden. Dann hat man aber zumindest schonmal seinen Content gesichert, was ja das Hauptanliegen sein dürfte. Wer dennoch alles sicher haben will, sollte sich nach dem automysql-Script umsehen, das ist anscheinend dazu in der Lage.
Eine weitere Alternative dürfte das Cronjob Plugin sein. Einfach entpacken, hochladen und aktivieren. Nun kann man im Verwaltungsmenü, dort wo man sein Backup “anfordern” kann, auch die Möglichkeit sehen, das Backup zeitlich gesteuert an die Emailadresse schicken zu lassen, sehr praktisch!
Danke an Robert Basic für die Links und seine sehr nützliche WordPress Plugin Linkliste
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