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Guter Content = Nützlicher Content


In letzter Zeit stellt sich mir immer häufiger die Frage, welchen Content ich auf dem Webdesignblog anbieten soll. Von meinen anfänglichen 4 Posts pro Tag bin ich weggekommen und versuche dafür jeden Tag einen qualitativen Artikel zu liefern. Doch was ist qualitativer Content?

Zwei Ansätze habe ich mir dafür überlegt:

  1. Ein Artikel behandelt ein Thema sehr ausführlich, alle Fakten sind korrekt, es geht in die Richtung eines wissenschaftlichen Artikels
  2. Ein Artikel bringt dem Leser etwas – das behandelte Thema kann vom Leser selbst direkt umgesetzt werden und dadurch verbessert er sich oder sein Umfeld; er wird produktiver.

Der wissenschaftliche Artikel ist absolut nicht mein Fall, erstens lerne ich selbst täglich dazu und stelle daher manche Dinge falsch dar und zweitens ist der trockene Schreibstil viel zu langweilig zu lesen.
Daher schwenke ich direkt über zum Artikel der dem Leser etwas bringt – dem nützlichen Artikel. Nicht falsch verstehen, der wissenschaftliche Artikel bringt dem Leser auch was, aber auf eine andere Art und Weise.

Wie finde ich nun nützlichen Content

Nun kommt direkt das nächste Problem auf, wie finde ich jeden Tag einen Artikel, der meinen Lesern etwas bringt? Oft bastel ich an meinen eigenen Blogs rum, installiere Plugins oder finde neue Internet-Dienste, die kann ich dann in Artikelform dem Leser direkt übermitteln. Doch an manchen Tagen ist es wirklich nicht einfach einen Artikel zu schreiben. Um doch etwas zu finden, nutze ich diese Möglichkeiten:

  1. Welche Informationen machen für den User Sinn – ich könnte natürlich einen Artikel darüber schreiben wie man ein Flashintro entwirft (nein stimmt nicht, ich kann ja garkein Flash), aber dafür gibt es genügend andere, bessere Websites. Aber ich könnte einen Artikel darüber schreiben, ob ein Flashintro für den User überhaupt Sinn macht oder ob er sich nicht lieber die Zeit sparen sollte.
  2. Aus welchem Grund besucht der User die Website – wenn man sich darüber Gedanken macht und weiß was der User will, kann man ihm dies auch liefern.
  3. Über welche Themen schreiben andere – die eigenen abonnierten RSS-Feeds sind Quell manch neuer Idee oder Artikel, wie man es nimmt. Man sieht welche Themen von anderen Blogs behandelt werden und die User interessieren.
  4. Welche Theme sind heiß – was wird derzeit in der Bloggosphäre heiß diskutiert. Wenn man das herausfindet (meist über andere Blogs) kann den Punkt aus seiner Sicht abhandeln.
  5. Technorati.com – sehr nützlich wenn man gerade englischsprachige Website als Inspirationsquelle nutzen will

Nützlicher Content ist immer abhängig vom Schreibstil und ob man die wichtigen Aussagen einfach, klar und deutlich vermitteln kann. Die nützlichste Information bringt nichts, wenn sie niemand versteht.

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am Februar 8, 2006 um 13:00 Uhr | in Allgemein | Kein Kommentar

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