Nicht alle Besucher sind gute Besucher
Normalerweise möchte jemand der eine Website betreibt so viele Besucher wie nur irgend möglich, denn die Rechnung “mehr Besucher = größerer Verdienst” geht in der Regel auf. Das dem aber auch mal nicht so sein kann zeigt Markus Frind in seinem Blogbeitrag: Orkut #2 site in India..
Dort spricht Markus einen interessanten Punkt an, der hauptsächlich für Webanwendungen und weniger für Blogs interessant ist: “Was ist wenn man durch eine gewiße Benutzergruppe die Qualität der eigenen Webanwendung leidet?”
In seinem konkreten Fall ging es um plentyoffish.com, eine Dating-Website auf der sich binnen kurzer Zeit 60.000 indische Männer, aber nur 1.500 indische Frauen angemeldet haben. Da der Großteil seiner Benutzer aber Kanadier sind und es bei einer Dating-Website wichtig ist einen Benutzerstamm zu haben der nicht über Kontinente verstreut ist, hat er kurzum jeglichen Zugang für Inder gesperrt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Verteilung männlein - weiblein, wenn sich 90% Männer auf dieser Plattform tummeln erfüllt die Webanwendung nicht mehr ihren Zweck was zwangsläufig zum scheitern führt und das sollte natürlich nicht das Ziel sein.
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