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Pixel lassen die Hüllen fallen – get naked


Ich schreibe derzeit einen Artikel mit welchen Methoden man an viel Traffic für seine Website kommt, da kam mir doch direkt mal eine etwas ausgefallenere Idee: Get Naked. Die Bloggerin oder der Blogger, der/die diese Aktion startet setzt ein Bild von sich auf seine Startseite welches komplett mit schwarzen Pixeln verdeckt ist. Pro Besucher wird ein Pixel entfernt und das darunter liegende Bild tritt mehr zum Vorschein. Ob nun die Bloggerin oder der Blogger darunter im Bikini steht oder ein lustiges Kostüm anhat ist in erster Linie egal, die Mundpropaganda dürfte allerdings einen gewaltigen Besucherschub bringen.

Sicherlich nicht für gerade erst gestartete Blogs interessant, aber Blogger, die schon etwas bekannter sind, dürften durch diese Methode einige neue Besucher erhalten, vorausgesetzt die Word-of-Mouth-Propaganda tritt ein.


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am Juli 30, 2006 um 07:52 Uhr | in Allgemein | 6 Kommentare

1 Trackbacks/Pingbacks
  1. Pingback: Nackt-Blogger » Blog Archiv » Nackt bloggen on Juli 30, 2006

5 Kommentare
  1. Christian Beier, Juli 30, 2006:

    Ja, mit dieser Idee könntest du Recht haben. Allerdings muss das ja auch ein einigermaßen großes Bild sein, damit die Aktion einige Tage anhält.

  2. erich, Juli 30, 2006:

    eine gute idee ist es schon nur lässt man sich damit auf das niveau einer milliondollar homepage oder sven seite runter, was bei einem seriösen blog wahrscheinlich eher nach hinten los gehen wird!

  3. Christine, Juli 30, 2006:

    Spontan: Witzige Idee.
    Allerdings, wenn ich nur einen ganz kleinen Moment darüber nachdenke, werde ich einigermaßen unsicher.

    Kann ja sein, dass das Ansprechen
    irgendwelche Instinkte nicht nur kurzfristig funktioniert. Würde es sonst so viel Werbung mit attraktiven leicht bekleideten Damen geben? Im Web habe ich da allerdings ein paar Bedenken. Fernseh- oder Print-Werbung zeigt immer gleichzeitig das beworbene Produkt. Und vor allem: Der Konsum erfordert keinerlei Aktivität – passive Berieselung eben. Im Web wird vermutlich das Bild zum Inhalt. Und das kann ja kaum im Sinne des Erfinders sein.

    Was die Seriosität angeht, würde ich spontan auch sagen: ist es nicht. Allerdings ist Fernseh-Werbung nur deswegen unseriös, weil sie auf menschliche Instinkte setzt? Wenn die es nicht ist, ist es das Pixel-Bild auch nicht.

    Ich denke, die richtige Mischung ist das Rezept. Irgend etwas auf einer Site anzubieten, das die Leute zum Wiederkommen animiert, ist nicht neu und sicher auch nicht schlecht. Aber das sollte nur dazu da sein, vielleicht besser in Erinnerung zu bleiben. Denn auch guter Inhalt geht schon mal im Gedächtnis verloren. Und guter Inhalt ist das A und O.

    Außerdem: Wie ist das Thema des Artikels eigentlich genau?
    Mehr Traffic? Nur mehr Traffic?
    Nicht auch: Traffic, der sich in irgend einer Form auswirkt, also indem Leute auf Produkte, Personen, was auch immer aufmerksam werden?

  4. Christian Strang, Juli 30, 2006:

    Stimmt, ich denke auch das es für einen seriösen Blog nicht zu empfehlen ist. Allerdings könnte ich mir einen “Spass”-Blogger vorstellen, der sich zwar nicht entkleidet, dafür aber sich selbst in seinem “witzigen” Weihnachtsmann-Kostüm präsentiert? Vielleicht auch nicht, es käme auf einen Versuch an.

  5. Siegfried, Juli 31, 2006:

    Hi,
    Sowas wird sicher Traffic bringen. Und bis zu einem gewissen Grad finde ich das sogar recht gut: Blogs (oder sonstige Informationsangebote), die all zu sachlich und nüchtern daherkommen, gehen an den Bedürfnissen der Leser vorbei. Es ist einfach ein Irrtum, zu glauben, daß wir rationale Wesen wären. Gefühle und Instinkte machen einen wesentlichen Teil unseres Wesens aus. Angebote sollten das durchaus reflektieren. Die Kehrseite ist natürlich, daß man auf keinen Fall die rationale Seite vernachlässigen sollte.

    Wenn es nur darum geht, Traffic zu erzeugen, egal wie und womit, dann ist dsa sicher ein brauchbarer Ansatz. Wenn es aber darum geht, eine Meinung zu vertreten und/oder zu informieren, dann ist das dann doch etwas übertrieben. Auch Nachrichten und Informationen brauchen einen gewissen Unterhaltungsfaktor (Edutainment), aber wenn sich das zu 100% auf entertainment reduziert, dann fehlt was.

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