Überzeugungsarbeit – CSS rockt
Klar ist es wieder Arbeit etwas Neues zu lernen und sicherlich braucht es manche Übung bis man eins-zu-eins Templates in CSS erstellen kann und das, oh Wunder, ohne (!) Tabellen. Doch die Arbeit zahlt sich aus hier eine Liste zur Motivation:
- schnelle Änderung – ich muss zugeben, so ganz stellt mich CSS noch nicht zufrieden, mir fehlen Konstanten damit ich die Farbe im Kopf der Website einmal (!) definieren und dann überall verwenden kann
- Übersicht und Zeitersparnis – Wenn man was am Layout ändern will, genüg meist ein Blick ins Stylesheet und da dieses nicht mit Struktur-Quellcode beladen ist, findet man sich auch viel schneller zurecht (zudem gibt es gute Tipps zur Strukturierung von CSS-Dateien)
- Logisches Design und nicht Tabellen-denken – haste Inhalt, brauchste ne Box – ganz einfach. Mit Tabellen muss man schauen in welchem Kasten man noch ne Tabelle reinpackt und wo man da dann wieder ne komplexe 10*3 Kasten Tabelle reinpackt usw.
- CSS für alles – CSS kann mehr als einfach nur am Bildschirm ausgegeben zu werden, CSS ist für viele Medientypen geeignet (sprachausgabe, braille, druck usw.).
- Style-Switcher – Style-switcher bieten die Möglichkeit, das deine Besucher sich ein Design aussuchen kann, welches ihnen am besten gefällt. Andererseits sollte man hier anbringen das niemand der eine Website professionell gestaltet, mehrere Styles anbietet – Farben und Struktur kommunizieren und der Webdesigner ist dafür verantwortlich das die Kommunikation in einem Style am besten funktioniert.
- weniger Code – Redundanzen (mehrfache Vorhandensein) wird verhindert da man Klassen wiederverwenden kann
- Barrierefrei – Diesen Punkt hört man immer wieder in Zusammenhang mit CSS doch die Wahrheit ist, es stimmt nicht. Es gehört nicht einfach nur CSS und XHTML zu einem barrierefreien Layout, damit Lesegeräte mit einer Website korrekt klarkommen muss im ersten Div auf der Website der Inhalt ausgegeben werden, danach erst die Navigationselemente. Aber klar ist – CSS ist Tabellen in Barrierefreiheit meilenweit vorraus.
- Trennung von Layout und Inhalt – ich glaube dieses Kriterium lernt man erst zu 100% schätzen wenn man CSS eine längere Zeit nutzt und sich dann nochmal ein Tabellenlayout ansieht – Horror!
- Bist du Webdesigner, bist du CSS – Tabellen (als Layout-Mittel) gehen garnicht mehr und auf seinen Lohrbeeren aus alten Tagen sollte man sich nie ausruhen, gerade nicht in einem so schnelllebigen Medium wie das Internet.
Mit dieser Liste kann ein CSS-Neuling vermutlich nicht viel anfangen, deswegen nochmal die Vorteile in klaren Worten:
- Geschwindigkeit
- Ordnung
- Zukunft
Wer jetzt Feuer und Flamme für CSS ist, kann direkt anfangen: CSS-Einsteiger-Tutorial auf exine.de
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2 Kommentare
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Wenn dir CSS sogut gefällt, wäre doch der First Annual Naked Day etwas … dazu soll die Webseite mal ohne CSS angezeigt werden … http://www.dustindiaz.com/naked-day/ ;)
Haha, das ist eine sehr gute Idee!! Ich glaube den Spass erlaube ich mir mal, mit einen Hinweis auf die Website. Danke für den Hinweis!!