Wenn böse Blogger Geld mit ihrem Hobby verdienen
Das war das erste was mir in den Kopf ging, als ich den Artikel auf Spiegel Online gelesen habe, welcher mir von Matthias per Kontaktformular zugeschickt wurde (vielen dank nochmal dafür): Wenn Blogger Kasse machen. Seltsamerweise wird es in Deutschland immer kritisch betrachtet, wenn man mit seinem Hobby Geld verdient “da kann irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen, Arbeit macht keinen Spass” usw. - dann sollte man seinen Blog einfach Website nennen und sein Hobby als Arbeit, schon gibts keine Kritisierung diesbezüglich ;)
Dennoch, der Artikel ist ansonsten recht gut geschrieben und macht die Situation der deutschen (kommerziellen) Blogosphäre deutlich, es gibt erst wenige Blogs die nennenswerte Einnahmen verdienen, doch der Trend geht zu mehr. Auch die Einschätzungen, das sich in den kommenden 2 Jahren auf diesem Sektor einiges entwickeln wird, halte ich für korrekt. Interessant finde ich den Ansatz ein Vermarktungsnetzwerk für deutsche Blogger zu entwickeln, dies dürfte vielen den Einstieg erleichtern und die meisten auch über die schweren Anfangsmonate bei Laune halten.
Harold Davis, amerikanischer Experte für Online-Werbung, hat gerade ein neues Buch zu dem Thema Vermarktung verfasst (”Google Advertising Tools”). Davis hält gute Inhalte für das A und O eines erfolgreichen Blogs.
Bücher sind toll, aber was das A und O eines erfolgreichen Blogs ist und worauf es beim bloggen auch noch ankommt, dazu gibt es zu Hauf Informationen im Internet und natürlich am ehesten in den Blogs selbst, wenn ihr interessiert seit worauf es bei einem erfolgreichen Blog ankommt, besucht folgende (leider englische) Websites:
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2 Kommentare
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Werbung stört mich in einem Blog nicht, sofern Sie nicht das Wichtigste, den Content, verdeckt oder in den Hintergrund drängt.
Es gibt aber auch Blogs, die nur aus Werbung bestehen -> Beispiel
Ich weiß wirklich nicht,was ich von solch einem ‘Blog’ halten soll ? Wer liest sowas ?
Ja, da hast du vollkommen recht, ein Blog kann Werbung haben, ein blog kann sogar nur aus Werbung bestehen, dann darf man sich aber nicht wundern, wenn die Besucher ausbleiben.
Das wichtigste an einem Blog ist nicht der Content, sondern der Nutzen. Ich kann viel eigenen Content schreiben, wenn damit niemand was anfangen kann, wird keiner von den Besuchern wiederkommen.