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Zettelwirtschaft und Projektübersicht


In diesem Artikel gehe ich ein wenig darauf ein, wie ich meine Projekte organisiere und übersichtlich halte.

Auf meinem Schreibtisch tummeln sich kleine Zettel, große Zettel, Schmierzettel, Papierstapel, Notizzettel, Notizbücher… usw. so das mir mal wieder der Überblick verloren geht. Ich notiere mir so gut wie alles, ob Ideen für Projekte (unabhängig vom Umfang), Termine, ToDo-Listen, Zeichnungen, halt alles was mir durch den Kopf geht. Ich mag es, meine Gedanken zu notieren, einerseits weil ich dadurch nichts vergesse, andererseits, weil ich dadurch meinen Kopf wieder frei für momentane Aktivitäten habe (wenn ich beispielsweise an einem Design arbeite, mag ich es die Idee aufzuschreiben, um mich dann wieder auf das Design zu konzentrieren).

Der Nachteil davon ist allerdings, dass nach kurzer Zeit viele Zettel auf dem Schreibtisch liegen, und ich dadurch den Überblick verliere. Natürlich könnte ich auch alles digital abspeichern (Skizzen kann man ja auch einscannen), aber dort hat man schnell das Problem von “aus den Augen, aus dem Sinn”, mein Blick streift die Zettel mehrmals täglich, dadurch kann ich nichts “vergessen” zu erledigen, andererseits hat man hier den “Emaileffekt”, ich sehe etwas, meine Gedanken schweifen ab, ich verliere den flow meiner derzeitigen Tätigkeit.

Normalerweise mache ich alle 3 Monate eine große Schreddersession, indem die meisten dieser Zettel einfach im Papierkorb landen (Ideen, die sich doch nicht mehr so toll anhören, erledigte Aufgaben, unwichtige Notizen). Das löst zwar kurzzeitig das Problem, doch nicht dauerhaft und ausserdem sind auch immer ein paar gute Ideen Opfer dieser Aufräumaktion.

Um diesem Problem etwas entgegenzuwirken, nutze ich XMind, mit diesem tollen, kostenlosen Mindmapping tool kann ich meine Ideen, TodoListen, Notizen und Skizzen, viel effektiver und organisierter speichern. Für ein Projekt lege ich eine neue MindMap an und füge z.b. folgende Knotenpunkte an: “Notizen, Features, ToDo-Liste, Design, Idee” diesen Hauptknoten kann ich beliebig viele Unter(-Unter(-Unter))knoten verpassen, diese beliebig ein- und ausblenden und so alle wichtigen Details zu einem Projekt abspeichern. So reduziere ich einerseits meine Zettelsammlung, andererseits reduziere ich dadurch meine Zettelsammlung. Ganz wichtig aber: alle wichtigen und unwichtigen Notizen sind an einem Ort zusammen, man muss nicht erst die Zettel suchen, die zum selben Projekt gehören.

Ich sage nicht, dass die Methode das gelbe vom Ei ist oder das es keine besseren Organisationsmöglichkeiten gibt, aber für mich ist diese Methode enorm effizient und ich nutze sie gerne. Wie siehts bei euch aus?

Ebenfalls interessant: Sinnvolle Zettelwirtschaft und Wie man den Schreibtisch leert


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am Januar 26, 2009 um 14:37 Uhr | in Allgemein, Usability | 2 Kommentare


2 Kommentare
  1. Ralph, Januar 26, 2009:

    Wir können uns die Hand reichen, da ich sehr, sehr ähnlich arbeite. Stift und Papier sind meine erste Wahl um meine Ideen aufzuzeichnen. Ralph

  2. mRs, Januar 27, 2009:

    Ich arbeite nicht mit zetteln dafür aber mit meinem Programm “Notizzettel” dort habe ich so viele das ich meinen desktop fast gar nicht mehr sehen kann, wenn ich es auf habe!

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