Schnelle Startseiten – Ladezeiten reduzieren
- langsam-ladende Werbung auf der Startseite vermeiden – manche Werbeanbieter haben auf ihren Servern eine unglaubliche Auslastung und diese schlägt sich dann auf deiner Website wieder. Langsam ladende Werbebanner sind doppelt ärgerlich: in vielen Fällen will man die Werbung nicht mal sehen und dann verhindert sie noch den schnellen Aufbau des interessanten Contents
- Artikel nur anteasern – Lange Artikel ziehen nicht nur die Startseite in die Länge, sondern erhöhen auch die Ladezeiten, auch wenn der Content meist nicht ausschlaggebend für hohe Wartezeiten ist
- Bilder als Thumbnails und mit geringer Qualität – Grafiken lockern große Textmengen auf, Thumbnails können dies aber genauso gut. Wenn man Thumbnails einsetzt sollte man auch unbedingt darauf achten deren Qualität stark zu reduzieren.
- nicht zuviele Artikel auf einer Seite – dies trifft wieder den Punkt das sich zuviel Content auch auf die Ladezeiten auswirkt. Umso länger die einzelnen Artikel sind, desto weniger sollte man auf einer Seite anzeigen, gerade bei langen Artikeln fehlt dem Besucher meist die Motivation alle zu scannen
- Datenbank-Zugriffe reduzieren – Welche Informationen sind wirklich sinnvoll? Muss man auf der Startseite schon sehen wieviele Zugriffe der einzelne Artikel schon hatte oder müssen für jeden Artikel “ähnliche Artikel” ausgegeben werden (gerade in Bezug auf die “scanning”-Sache), scrollen die Besucher überhaupt so weit runter oder kann man den Bereich “unter der Falz” ruhig etwas magerer ausfallen lassen
- “Features” auslagern – Flash-Spiele oder Anwendungen die in diese Richtung gehen sollte man auslagern und nicht auf der Startseite mitladen lassen. Ein Klick auf einen Link um zum Spiel zu gelangen reicht vollkommen aus
Sind schnell ladende Startseiten in Zeiten von RSS und Permalinks überhaupt noch nötig?
Die meisten meiner Artikel erhalte ich per RSS-Feed und gelange dann über den Permalink direkt in den Artikel. Die Startseite besuche ich nur in den seltensten Fällen, also tritt für mich natürlich die Frage auf, wie wichtig eine Startseiten-Optimierung überhaupt ist?
Für Blogs wird dies vermutlich zunehmend unwichtiger werden, gerade in Bezug auf die starke Verbreitung von RSS-Feeds. Dennoch macht es durchaus Sinn eine schlanke Startseite zu haben, Erstbesucher werden sich bei schnell-ladenden Startseiten viel eher auf das Angebot einlassen und der “scanning”-Prozess kann beginnen ohne vorher eine störende Wartezeit auszuharren.
XSL und CSS um RSS-Feeds zu formatieren
Schaut euch einfach mal den Feed des Webdesignblog an, dieser ist 100% technisch, aber 0% attraktiv. Manchmal kann es aber für entscheidend sein das auch die Feeds etwas aufgebessert werden, aber vorallem unterstützt es die Corporate Identity wenn dieselben Farben wie die Farben der Website verwendet werden. Wie man das mit XSL und CSS hinbekommt erklärt euch von Webmasterfind.de: RSS-Feeds mit XSL und CSS formatieren
Web-Konventionen
Eine Konvention (lat. conventio = Übereinkunft, Zusammenkunft) ist eine nicht formal festgeschriebene Regel, die von einer Gruppe von Menschen aufgrund eines Konsens eingehalten wird. Die Übereinkunft kann stillschweigend zustande gekommen oder auch ausgehandelt worden sein (Quelle: Wikipedia).
Mit Webkonventionen können wir uns die Gestaltung einer Website erheblich vereinfachen und das tolle daran, die Usability erhöht sich mit jeder eingesetzten Konvention im Gegensatz zu den Designs, in denen gerade auf Konventionen verzichtet wird. Gerade Grafiker und Designer haben ein Problem damit Konventionen einzusetzen, ihre Natur läßt es nicht zu auf schon verfügbare Mittel zurückzugreifen – sie erschaffen am liebsten alles selbst. Das ist in der Regel eine gute Eigenschaft aber gerade in Bezug auf Usability und Webdesign nicht wirklich nützlich.
Ich bin heute mal durchs Web gestreift auf der Suche nach Webkonventionen und herausgekommen ist folgende Liste:
: Der Einkaufswagen ist schon allgemein bekannt, hier bedarf es nur wenig bis garkeine Erklärung.
: Das Logo oder auch Corporate Identity, findet sich auf der Website oben links. Mittlerweile hat es sich durchgesetzt das das Logo auch gleichzeitig der “Home”-Button ist.
: Das XML-Icon gilt nur als ein Beispiel von vielen Icons die mittlerweile von Internetusern ohne zusätzliche Worte verstanden werden (Brief = Email, Haus = Home, usw.)
: 3, 2, 1, klar!
Ebay machts vor: Der Begriff Einloggen steht für anmelden.
: Breadcrumb-Navigation – vielen ist dieser Begriff vermutlich nicht geläufig, dennoch können die meisten damit umgehen und verstehen ihre Funktion.
Jetzt hab ich doch weniger gefunden als ich wollte, kennt ihr noch weitere Konventionen?
Adsense Premium Mitglied
Adsense darf jeder einbinden, egal wieviele Besucher die eigene Webpräsenz aufbieten kann, doch Adsense Premium Publisher werden nur die wenigsten. Ich bin zwar selbst kein Premium Mitglied werde euch aber heute trotzdem ihre Welt zeigen.
Aufnahmekriterien:
Die Aufnahmebedingungen sind hart aber gerecht: als deutscher Adsense Publisher benötigt man 10 Millionen Seitenimpressionen und selbst dann ist es nicht sicher das sich der Adsense Berater per Email meldet. In einigen Foren kam die Frage auf ob man diese hohe Zahl mit nur einer Website erreichen muss oder ob man die Last auf mehrere Webpräsenzen verteilen kann, ganz klar: nur eine Website. Auch wird der Premium-Account nur für die Top-Website gelten und nicht für die kleineren Anhängsel – es sind zwar Vermutungen meinerseits, denke aber das ich damit richtig liege. In Amerika muss man übrigens 20 Millionen Seitenimpressionen aufweisen.
Premium Mitglied – und jetzt?
Warum sich jeder danach sehnt Premium Publisher zu werden? Ganz einfach, man hat mehr Privilegien. Die Freiheiten die man im Design seiner Ads hat kann man schonmal auf folgenden beiden Websites anschauen:
preisvergleich.de – man erkennt Adsense fast nicht mehr ;)
preisvergleich.de
pcwelt.de – anderes Ad-Format: 420 x 200 Pixel
pcwelt.de
Preisvergleich.org – Farben, Format und Design
preisvergleich.org
Lustich.de
Sogar mit Rollover
Natürlich wird man auch nicht so schnell gekickt als ein normal-sterblicher Adsense Publisher, zumindest erhält man eine Warnung und nach dem Kick eine Begründung, wobei die wenigsten Adsense Premium Publisher überhaupt in diese kritische Zone vordringen.
Adsense-Premium-Code
Ich hab mal einen kleinen Blick in den Quellcode von Pcwelt.de geworfen und den Adsense-Code analysiert:

google_ad_width und google_ad_height zeigen hier schon das “Premium”-Format. Bei google_safe = ‘high’ vermute ich eine Absicherung gegen betrügerische Klicks oder eine Kennzeichnung das dieses Adsense-Mitglied nicht durch den Google-Algorithmus gekickt werden kann (dann stehen wir anderen vermutlich auf low?). Was man erst bei einem direkten betrachten der Ads bemerkt: nicht dieses langgezogene Goooooogle-Anzeigen ist zu sehen, sondern ganz unauffällig: Google-Anzeigen. Sonst ist mir jetzt nichts aufgefallen, was google_color_line zu bedeuten hat, konnte ich aus den Ads nicht erkennen.
Hat man es erstmal soweit gebracht bekommt man eine nette Email von einem Adsense Berater mit folgender Frage: Wie hätten sie denn ihre Ads heute gerne?
Damit verabschiede ich mich für heute, viel Erfolg auf dem Weg zu den 10 Millionen!
Macht euch nackig – CSS naked day
Was hier los ist? Ganz einfach, am 5. April ist CSS naked day und das heißt: Legt euer Stylesheet ab und präsentiert eure Website ohne Formatierungen!! Weitere Informationen dazu gibt es hier: CSS naked day
Danke an Sebastian für den Tipp
