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Pagerank 5 in einem Jahr


Der ein oder andere wird es vielleicht schon bemerkt haben, der Webdesignblog hat nun einen Pagerank von 5. Das ist für mich recht beeindruckend, wenn auch eigentlich logisch, denn schließlich blogge ich hier nun seit einem Jahr und das nahezu täglich zu einem eng umschlossenen Thema. Eine spezielle Optimierung oder einen Linkaufbau habe ich nicht betrieben, der wohl entscheidenste Tipp zu dem Sprung von 4 auf 5 kam wohl von Gerald Steffens in einem Kommentar:

Christian, deine Homepage ist doppelt drin, einmal mit und einmal ohne www. würde ich an deiner stelle abstellen mit ner passenden 301 weiterleitung. entweder per modrewrite oder mit nem plugin.

Gesagt, getan entstand daraus dann folgender Zusatz in meiner .htaccess-Datei:

Options +FollowSymLinks
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.webdesignblog\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://webdesignblog.de/$1 [L,R=301]

Inwiefern mich ein Pagerank 5 nun seelisch zufriedener stellt kann ich nicht sagen, aber vielleicht hebt es die Laune von Erstbesuchern die auf diesen Blog stoßen und ihn so eventuell öfter lesen.

am Oktober 1, 2006 um 18:27 Uhr | in SEO | 16 Kommentare

Kinder raus aus dem Sandkasten, Papa Google ist da


Wer sich eine neue Domain gönnt und ordentlich Content darauf pumpt, der wird jeglichen Traffic-Segen erstmal vergeblichst erwarten, denn Google packt seine neuen Kinder erstmal in den Sandkasten, denn dort können sie keinen Unfug anstellen.

Den Sandkasten hat Google damals erfunden, als immer wieder kleine Störenfriede versucht haben die Aufmerksamkeit der Eltern an sich zu reißen, meist durch ein permanentes Gebrüll von Keywords. Das ist wirklich schade für die anderen, aber so ist das nunmal im Leben, die Frage bleibt: Wie kommt man raus aus dem Sandkasten und rein in die Top-Positionen bei Google?

Man kann natürlich warten und mit der Zeit aus Googles Sandkasten rauswachsen, aber das geht den meisten zu langsam, also muss man es schaffen das man die Aufmerksamkeit der älteren Geschwister auf sich zieht, so daß die einem aus dem Sandkasten helfen. Was wir also brauchen sind Links von anderen Websites oder genauso erwünscht von anderen Blogs. Masse ist hier ein entscheidender Punkt, wer die Blogosphäre über sich reden macht und dadurch ordentlich Backlinks kassiert, der läßt bei Google die Alarmglocken klingeln (diesmal aber im positiven Sinne) und findet sich schon bald in den Traffic-bringenden Armen von Papa Google wieder.

Wie also kommt man aus dem Sandkasten? Eigentlich würde ich an dieser Stelle mal wieder “guter Content” schreiben (*gähn) aber guter Content reicht nicht, reißerische Headlines mit Content der die Massen bewegt trifft es hier wohl besser, einfach mal die täglichen News im Fernsehen beobachten, die machen es genauso.

Aber denkt dran, wenn ihr eimal draußen seid, müsst ihr Schaufel und Eimer dalassen ;)

am September 27, 2006 um 15:25 Uhr | in SEO | 5 Kommentare

Zugänge für Suchmaschinen in eine Passwort-geschützte Webanwendung


Die Großteil der Webanwendungen setzt eine Registrierung des Besuchers voraus, dadurch sind die meisten Bereiche passwortgeschützt und somit für Suchmaschinen nicht indexierbar. Das Problem erreicht seinen Höhepunkt, wenn bis auf die Startseite keine (oder fast keine Seite) ohne Passwort erreichbar ist.

An diesem Problem sitze ich derzeit bei einer Webanwendung und habe folgende zwei Lösungen:

1. Zugangspunkt - Blog
Blogs sind nicht nur hervorragend als eigenständige Website geeignet, sondern auch als Unterstützung einer Webanwendung. Webanwendungen selbst sind meist sehr Content arm und daher weiß die Suchmaschine nur sehr ungenau, wie sie die Webanwendung selbst zu klassifizieren hat, genau dann kommen Blogs ins Spiel: Artikel über neue Features oder Erläuterungen zur Funktionsweise der Webanwendung sind schnell geschrieben und über die einfache Installation ist so ein Blog auch schnell angelegt ohne zusätzliche Arbeit zu machen. Die Suchmaschine findet quais über den Blog heraus, worum (gibt es dieses Wort?) es sich bei der Webanwendung handelt.

2. Zugangspunkt - Testbereiche
Dieser Punkt ist natürlich stark abhängig von der Webanwendung selbst, aber im Grunde kann man den Service, den man seinen Usern bietet auch erstmal testweise und ohne Passwort anbieten. Bei einer Webanwendung wie digg.com wäre es zum Beispiel möglich dem User einen Testbereich zu geben indem er einfach mal ein paar Links zu einem Testaccount hinzufügen kann. Testbereich helfen nicht nur der Suchmaschine weitere Einstiegspunkte für die Indexierung zu finden, sondern das Angebot für den Besucher verständlicher und attraktiver zu machen, aber das ist eine andere Geschichte.

Welche Möglichkeiten kennt ihr noch?

am September 26, 2006 um 08:26 Uhr | in SEO, Webdesign | 4 Kommentare

Kurze Artikel - weniger Arbeit und mehr Resonanz?


Das Off-Topic Artikel einem Blog hin-und wieder einen enormen Besucherzuwachs verschaffen können, sehe ich an diesem Artikel: Studiverzeichnis - deutscher Facebook-Klon entwickelt sich rasant, dadurch bekomme ich derzeit einen ganz netten Suchmaschinen-Traffic.

Nun gut, Off-Topic ist ja eigentlich nicht so schön, irgendwie verwässert man dadurch das Thema seines Blogs, aber was hat es mit der Länge eines Artikel auf sich? Überraschenderweise haben kurze Artikel fast nur Vorteile:

  • Sie werden eher von den Besucher gelesen (vollständig)
  • dadurch auch eher kommentiert (weil der Leser weiß worum es geht und einen qualitativen Kommentar abgegeben kann
  • den Artikel mit Keywords zu befüllen fällt leichter (da man nicht soviel Text hat)
  • der Autor braucht weniger Zeit
  • Aufgrund der größeren Leserschaft (im Vergleich zu langen Artikeln) wird der Artikel auch häufiger verlinkt (von anderen Blogs)

Auf den ersten Schlag eine aussagekräftige Liste und viel dagegenzubringen habe ich leider auch nicht:

  • in langen Artikeln kann man ein Thema viel ausführlicher abhandeln und dem Leser viel mehr Informationen präsentieren (vielleicht zu viele und der Leser bricht ab oder scannt den Artikel)
  • lange Artikel können professioneller wirken
  • viel Content wird von Suchmaschinen meist belohnt, fragt sich nur ob dann auch die richtige Suchkombination dabei ist

Kurz zusammengefasst: Kurze Artikel sind vorteilhafter: wenig Arbeit, mehr Leser und mehr Resonanz (in Form von Kommentaren und Backlinks) doch sollte man sich immer vor Augen halten das sich a.) Google ändern kann und kurze Artikel nicht mehr so gut platziert und b.) sollte das erste Anliegen des Autors die Vermittlung von Informationen sein.

Wie man damit umgeht ist jedem selbst überlassen, ich werde auch weiterhin nur soviel schreiben um alles zu sagen ohne den Leser zu ermüden.

am August 29, 2006 um 17:28 Uhr | in SEO | 2 Kommentare

Mehr Backlinks durch Verzeichnisse


Hab mich heute mal ein bisschen nach Verzeichnissen umgeschaut, denn dort kann man kostenlos seine Website eintragen und ein wenig Traffic zurückerhalten. Großartig ist das Ergebnis sicher nicht, aber gerade für neugestartete Websites/Blogs ist jeder Traffic Gold wert.

Eine umfangreiche Liste deutscher und amerikanischer Verzeichnisse gibt es hier zu finden: Webverzeichnisse & Webkataloge - eine Auflistung, wem das zu umfangreich ist, oder wer eine bessere Übersicht über den Pagerank des Web-Verzeichnis haben möchte, der sollte hier vorbeischauen: Webkatalog-Verzeichnis PR-vererbende Webkataloge. Konzentrieren würde ich mich bei dem Eintragen auf Pagerank starke Verzeichnisse, da es davon aber nicht soviele gibt, würde ich die Grenze hier bei einem Pagerank von “5” suchen.

am August 24, 2006 um 14:33 Uhr | in SEO, Webdesign | 12 Kommentare

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