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Mehrere Websites bei unterschiedlichen Hostern?


Ich habe ein paar Projekte nicht bei meinem Lieblingshoster “All-Inkl” untergebracht, einfach aus dem Grund, um das Risiko zu streuen. Sollte mal der unwahrscheinliche Fall eintreten und die gesamte Serverfarm abfackeln (was ich natürlich nicht hoffe!!), dann hab ich wenigstens ein paar Projekte woanders in Sicherheit. Doch jetzt musste ich feststellen, dass seit ein paar Tagen einige Projekte, die bei dem anderen Hostern liegen, nicht mehr zu erreichen sind. So wie es aussieht, existiert der Hoster nicht mehr, ich wurde nicht informiert, meine Projekte dort sind nicht zu erreichen und ich weiß nicht was jetzt passiert. Ich überlege ernsthaft doch alles bei einem Webhosting Anbieter unterzubringen, einem den ich vertraue.

am Januar 21, 2008 um 12:04 Uhr | in Websites | 13 Kommentare

Keine Chance für MyStubz


MyStubz.com ist eine Community ähnlich StudiVZ, doch statt Studenten wird hier die Zielgruppe auf Schüler fokussiert. An sich natürlich nicht schlecht, musste diese Nische früher oder später doch auch gefüllt werden, doch was ein Pech das sich StudiVZ nicht mit den Studenten begnügt. Am 15.02. hat MyStubz seine Pforten geöffnet, am 14.02. (angeblich) hat das SchuelerVZ die seinigen geöffnet. Sowas dürfte wohl in die Kategorie “schlechtes Timing” fallen, StudiVZ promoted seinen neuen Dienst über die hauseigene, trafficstarke Website und dürfte damit wohl genug Promotion und Mundpropaganda in Gang bringen (prinzipiell trage ich diese Nachricht ja auch weiter).

An dieser (für myStubz) tragischen Geschichte gibt es nun zwei Aspekte die Website-Betreiber interessieren dürfte:

  1. Seit schneller als die Großen
  2. Seine eigenen Systeme wiederverwenden

Seit schneller als die Großen
Die Großen haben Geld und ein eingespieltes Team, wer also Ideen kopiert von amerikanischen Konzepten oder Ideen adaptiert, der sollte sich bewußtsein das diese Möglichkeit natürlich jeder hat der im Internet surft und ein wenig die Augen offen hält. Da lobe ich mir natürlich wieder die “uniquen” Ideen, die Konkurrenz ist bei diesen Ideen natürlich erstmal gleich null, denn die eigene Idee ist noch nicht verbreitet und nur wenigen zugänglich.

Seine eigenen Systeme wiederverwenden
Erfindet das Rad nicht neu! Wer einmal eine PHP-Engine hat, sollte auf Teufel komm raus versuchen diese wiederzuverwenden. Klar das das nicht immer möglich ist, aber wenn es im großen Stil nicht funktioniert, dann verwendet man halt Codeschnippsel oder einfach Teilimplementierungen (was ja seit PHP5 auch sehr gut unterstützt wird).

Derzeit sind einige Anwendungen im Netz die sich die Zielgruppe der Schüler greifen wollen. MyStubz sieht “Trendi” aus, StudiVZ hat die Promo-Macht, aber es gibt noch weitere, wie zum Beispiel Joinr (soweit ich weiß angelehnt an MySpace, bin aber selbst kein MySpace-Nutzer), die sich weiter fassen und nicht nur auf Schüler fokussiert sind. Es dürfte spannend werden im deutschen Web2.0, der Kampf um die Zielgruppe der Schüler hat begonnen…

am Februar 21, 2007 um 09:10 Uhr | in Websites | 12 Kommentare

Webhosting für Lau?


Schockiert über die Dumping-Preise war ich heute als ich mit einem Kollegen auf der Suche nach einem passenden Webhosting-Angebot war. Üblicherweise bekommt man recht günstig ein Webhosting-Paket, zum Beispiel für einen Euro pro Monat, dann muss man aber auf PHP und MySQL verzichten. Will man diese, fast essentiellen, Features nutzen, kann man ab 5 Euro pro Monat auf den Zug aufspringen, zumindest dachte ich das bisher.

Ein kleiner Besuch bei webhostlist.de und dort eine “Erweiterte”-Suche (10.000 MB Traffic, 500 MB Speicher, Mysql-DB und PHP) brachte unglaubliche Ergebnisse zu Tage:

  • Internet4Ever - Einrichtungsgebühr €19,90 und monatlich 0,35 Cent
  • webhodi.de - einmalige Kosten: €49,99

Rentiert sich das wenn man die Einrichtungsgebühren so hoch ansetzt und dann dafür dem Kunden günstige Monatsraten gibt? Oder zahlt man bei einem so günstigen Dienst auf alle Extras ordentlich drauf? Oder gibt es gar einen anderen “Haken”? Ich würde mich ja freuen wenn alles so günstig ist, aber irgendwie bin ich da zu misstrauisch. Angenommen man wählt ein Webhosting-Paket und läßt es ca. ein Jahr laufen, nach diesem Jahr kostet das Paket monatlich nur 0,35 Cent und allein die Domain müsste dem Hoster doch schon mehr kosten? Hab ich das kleingedruckte übersehen? Wäre nett wenn mich jemand aufklärt der vielleicht sogar in diesem Bereich tätig ist.

Also nochmal, wie rechnet sich das? Einmalige Gebühr und die ganzen Features eines “teuren” Webhosting-Pakets werden einem hinterhergeworfen? Wo ist der Haken? Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Hoster (all-inkl.com), aber ich würde trotzdem gerne wissen, womit diese Webhoster dann ihr Geld verdienen.

am September 5, 2006 um 19:26 Uhr | in Webdesign, Websites | 8 Kommentare

Website-Promotion im TV


billiger.de
mobile.de
Garnier (Haarschampoo)
billiger.de
meinestadt.de
Landliebe (Joghurt)
EPlus (Handy)
Neu.de
IceTea (Getränk)

so, oder so ähnlich, sah der Werbeblock aus, den ich eben beim fernsehen gesehen habe. Ein paar der “gewöhnlichen” Werbespots sind mir entfallen, daher komme ich auf ca. 35% Werbung für Websites, eine ganz schön große Zahl. TV-Werbung spricht direkt eine enorme Zahl an Menschen an, darum kann sie sich lohnen, zumal in den letzten 2 Jahren die Zahl der Haushalte mit Internet-Anschluß explodiert ist.

Für welche Websites macht Fernsehwerbung Sinn?
Da TV-Werbung sehr teuer ist, muss die beworbene Website eine sehr breite Zielgruppe ansprechen. Billiger.de passt da absolut rein, jeder will gerne Geld sparen und die meisten Menschen werden von der großen Produktpalette angesprochen. Interessant finde ich, das billiger.de mittlerweile damit wirbt, daß man “nur ein Klick weiter” das Produkt kaufen kann. Auf der eigenen Website mit der einfachen und schnellen Navigation zu prahlen ist durchaus üblich, aber im TV? Das ist neu.

Offline-Website-Promotion
meineStadt.de ist mir schonmal im Schwimmbad aufgefallen, da segelt über dem Schimmerbecken ein Flugzeug welches ein langes Band hinter sich herzog auf dem die Domain und noch ein Spruch stand. Doch solche “speziellen” Promotion-Maßnahmen sind nicht für alle Website-Typen angebracht, es kommt halt immer auf die Zielgruppe an.

Wird sich Website-TV-Promotion durchsetzen?
Betrachtet man die Websites die im TV für sich werben, fällt auf, daß sie eine Dienstleistung anbieten für die man bezahlen muss (nicht in allen Fällen). Nur so kann man sich überhaupt die Werbung im Fernsehen leisten, doch ich denke das wird sich auf Dauer nicht rentieren. Es müssen nur noch ein paar mehr Programmierer auf die Idee kommen, ihre eigene Website zu programmieren, die den bisher kostenpflichtigen Dienst ersetzen. Der Besucher kann den Dienst kostenlos nutzen, der Programmierer monetarisiert sich via Adsense oder anderen Pay-Per-Click Anbietern. In Amerika wird dieser Trend gerade losgetreten (kostenlose Singlebörse: plentyoffish.com und kostenlose autobörse: driverchange.com).

Wie sich das Fernsehen entwickeln wird ist wiederum die andere Frage, viele prophezeien das sich in den kommenden Jahren die Zahl der “Fernseh”-Nutzer stark reduzieren wird und jeder seine tägliche Portion an Information und Unterhaltung via Internet erhalten wird. TV goes Internet? Wir werden sehen!

am August 31, 2006 um 11:56 Uhr | in Websites | Kein Kommentar

Gott ist im Detail


Damit ein Webanwendung richtig gut wird, reicht es nicht sie einfach nur “fertigzustellen”, viel wichtiger ist die Konzentration auf die Details. Um eine Webanwendung online zu stellen, reicht meist ein Arbeitseinsatz von 60%, damit sollte das Projekt laufen und die gröbsten Fehler behoben sein. Allerdings sind die noch fehlenden 40% entscheidend, denn nur wenn eine Website zu 100% steht, wirkt sie seriös und qualitativ.

40% sind entscheidend
Die fehlenden 40% sind meist mit viel Arbeit verbunden und bringen nicht mehr den “Spass” welchen man noch am Anfang der Programmierung hatte. Dabei geht es um kleine Fehler finden, administrative Funktionalitäten programmieren (User hat sein Passwort vergessen, User möchte seinen Account deaktivieren) und rechtliche Absicherung (Impressum, AGB). Doch wie gesagt, ohne diese 40% hat eine Webanwendung eigentlich keine Chance, denn wenn das Projekt und die kleinen Mängel nicht sofort behoben werden, ist die Chance das dies später vom Programmierer erledigt wird, gering. Später ist man schon an der Programmierung weiterer Module und anderer Funktionalitäten, richtig rund wird das Webprojekt somit nie.

Das sollte jedem deutlich machen, das eine Webanwendung erstmal zu 100% stehen muss, bevor man sich an die weitere Programmierung begibt, doch wie kann man es vermeiden, das man am Ende der 60% von einem gewaltigen Berg an ungelösten Problemen erschlagen wird? Kurz gesagt: Iterative Programmierung.

Webanwendungen iterativ programmieren
Einen Ansatz, wie man ein Webprojekt iterativ programmiert wird, kann man in diesem Artikel finden: Webdesignprozess mit Iterationen. Dadurch das die Website iterativ aufgebaut wird, erschlägt man sich erstmal nicht mit Funktionalitäten. Man programmiert nicht so viel während den ersten 60% und demnach muss man auch nicht soviel “aufräumen” während der ersten 40%. In der zweiten Iterationsphase beginnt das Spiel von vorne, man programmiert wieder einen Stamm an Methoden und optimiert diesen während den letzten 40%, dieses Spiel kann man immer weitertreiben und durchgehend eine qualitative Webanwendung schaffen, deren Funktionalitäten mit der Zeit immer größer werden.

Ich komme recht gut mit dieser Herangehensweise zurecht und es macht mir viel mehr Spass weitere Funktionalitäten hinzuzuprogrammieren, wenn ich weiß, das der schon programmierte Part einwandfrei funktioniert.

webanwendung, iteration, iterativ, webprogrammierung

am August 25, 2006 um 19:33 Uhr | in Webdesign, Websites | Kein Kommentar

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