Webkatalog-Liste
Wer seine Website gerne einen höheren Pagerank vermachen will kann sich einerseits mit Pagerank-Diensten begnügen, oder aber er verlinkt seine Website in einem Webkatalog. Da bekanntlich Masse auch zu einem hohen Pagerank beiträgt, findet man auf konzept-welt.de eine umfangreiche Liste mit Webkatalogen (mehrzahl ?) schön sortiert nach ihrem Pagerank. Ob die Eintragung aber wirklich entscheidend für den Pagerank ist, kommt wohl auf einen Test an…
Vom Webdesigner zum Millionär
Ich freue mich über die derzeitige Entwicklung im Web: Einzelpersonen entwickeln Websites/Services und deren Businessmodell basiert auf Google Adsense. Sprich: der Service der Website ist kostenlos und die Website monetarisiert sich über Google Adsense.
Dieser Trend, der von Plentyoffish.com Gründer Markus Frind losgetreten wurde (sehr ausführlich im Podcast in diesem Podcast zu hören) scheint nun auch auf andere Website-Entwickler überzuspringen. Neuestes Exemplar ist hier Driverchange.com und nachzuhören in diesem Podcast.
Es geht also darum eine Website zu entwickeln, die einen schon vorhandenen Dienst kopiert und diesen dann kostenlos anbietet. Dadurch wird es möglich, trotz einer lediglich kopierten Idee, einen enormen Anteil des Traffics in diesem Bereich, auf die eigene Webpräsenz umzuleiten. Um es noch deutlicher zu sagen: Es gibt zum Beispiel sehr viele Websites die es ermöglichen, gegen eine Gebühr, sein Auto zu verkaufen. Also man stellt ein Bild (oder mehrere) in sein Autoprofil rein, ein paar Daten dazu und seine Kontaktadresse und muss dafür eine Gebühr zahlen. Gerade für Autohändler, die meist mehrere hundert Autos aufeinmal einstellen, ist dies natürlich ein enormer Verlust, das Geld, das sie durch das Nutzen der Plattform verlieren, holen sie durch höhere Preise der Autos wieder rein usw.
Nun ist Clarke Scott, Betreiber von Driverchange.com, hingegangen und hat sich sein eigenes Business aufgebaut, als Einzelperson bietet er nun jedem an, auf seiner Website sein Auto einzustellen und dies kostenlos zu verkaufen. Der Zustrom an Usern dürfte nicht lange auf sich warten lassen und um sich auszubreiten hat er gleich alle “englische”-sprachigen TLD gesichert und seinen Service darauf installiert: driverchange.com, driverchange.co.uk und driverchange.com.au [dürfte natürlich jetzt auch nicht lange dauern bis sich jemand "driverchange.de" grabbed ;) ].
Die Entwicklung ist wirklich interessant, auch wenn viele sehr misstrauisch sind was Google angeht, so kann man es nicht bestreiten das durch Adsense und Adwords vielen Menschen zumindest die Möglichkeit geboten wird ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen und der große Ansturm hat gerade erst begonnen. Man mag natürlich jetzt kritisch äußern, das der Erfolg von Plentyoffish (eventuell) nur gefaked ist, man kann aber auch die positive Seite sehen und für sich selbst die Möglichkeiten daraus ziehen.
Ich für meinen Teil glaube das sich in diesem und vorallem im kommenden Jahr einiges im Web ändern wird, bezogen auf die Betreiber der Websites. Ich denke das viele Websites aus dem Boden wachsen werden, die ihren Dienst kostenlos anbieten und sich über Google Adsense finanzieren werden. Möglichkeiten gibt es genug, wenn man sich einfach mal im Web umschaut.
Website-Idee – bigspenders.de
Mir ist gerade wieder eine Idee für eine Website gekommen, die gerne von jemandem umgesetzt werden darf.
Bei BigSpenders.de (schlechter Name wenn die Umsetzung in Richtung social network gehen soll, absolut nicht Web 2.0 tauglich ;) aber wenigstens frei) handelt es sich um einen Service im Internet, über den mehrere Leute gemeinsam für ein Produkt Spenden, welches einer Zielperson dann “gespendet” wird. Inspiriert hat mich hierbei die Wunschliste von Amazon bei der man Bücher eintragen kann und Freunde, Bekannte oder einfach nur Gönner können dann ein Buch daraus auswählen und dieser Person das Buch dann kaufen.
Das System ist “nett” und für Freunde und Bekannte sicherlich ganz in Ordnung, doch für jemanden der einfach nur seine Anerkennung anhand einer kleinen Spende unterbreiten will, sind die Kosten für ein Buch aus der Wunschliste meist zu hoch. Natürlich kann man, wie das früher der Bildblog gemacht hat, auch einen “Spenden”-Button auf der Seite einbinden, das dies aber nur sehr selten genutzt wird, spiegelt sich an der nun dort präsentierten Adsense-Werbung wieder.
Bei BigSpenders.de (wie auch immer) kann ein User sich registrieren und “Produkte” zu seinem “Portfolio” hinzufügen. Dabei ist die Art des Produkts beliebig. Die “Software” sucht dann nach diesem Produkt und wählt die Quelle mit dem günstigsten Preis, Alternativ kann der User aber auch eine ganz bestimmte Quelle des Produkts angeben, dann wird halt dieser Preis genommen.
Nun kann der User seine “Portfolio”-Liste verlinken, zum Beispiel auf seiner Website und “Gönner” können dann über diesen Link aufs Portfolio gelangen und für ein Produkt Geld spenden, über PayPal oder per Überweisung. Das Geld wird auf das Konto des Betreibers von “BigSpenders.de” überwiesen und “virtuell dem jeweiligen Produkt zugeordnet. Wenn jetzt andere “Spender” auf die Portfolio-Seite gelangen können Sie sehen wieviel Geld noch für die einzelnen Produkte fehlen und sich dann entscheiden wofür und wieviel sie Spenden wollen.
Ist der Gesamtbetrag erreicht kauft “BigSpender.de” das Produkt und läßt es an die Versandadresse des Portfolio-Users schicken, Spende erfolgreich!
Jetzt bleibt nur die Frage, was hat BigSpender.de davon? Die Produkte werden über Affiliate-Links gekauft und dadurch erhält BigSpenders eine Provision pro gekauftem Artikel (natürlich müsste man sich mit den Affiliate-Anbietern darauf einigen, weil man ja in der Regel nicht über seine eigenen Affiliate-Links Produkte kaufen darf).
Die Vorteile dieser Website-Idee dürften auf der Hand liegen, zumal es diese Idee, soweit ich weiß, noch nicht gibt und somit ein Novum darstellt. Allerdings ist die Idee vermutlich nicht durch eine Einzelperson realisierbar, da viele Personen zur Verwaltung benötigt werden (Kauf der Produkte, Versandadressen eintragen, usw.). Ausserdem wäre wohl ein größeres Startkapital von Nöten um sich rechtlich gut abzusichern, eine ausgereifte Software in Auftrag zu geben und Verhandlungen mit den Affiliate-Anbietern zu führen.
Was haltet ihr von der Idee, hat irgendwer Lust diese umzusetzen? :)
Affiliate oder Adsense
Es ist zwar immer abhängig von der Website selbst, aber man kann nach bestimmten Richtlinien sagen wann eine Website mehr mit Affiliate-Werbung einbringt und wann eher mit Adsense:
Affiliate
Anzeigen von Affiliates machen am meisten Sinn wenn man sehr spezifische Produkte zeigt und dann auch nur wenn der Besucher danach sucht. Kommt der Besucher auf deine Website um Informationen über das neueste Handy zu finden, eventuell weil er es sich kaufen will, dann macht eine Affiliate-Werbeanzeige meist mehr Sinn als eine Adsense-Anzeige, denn erstens bekommt man im Regelfall durch den Verkauf des Produkts mehr als durch einen Klick bei Adsense (in beiden Fällen verläßt der Besucher die Website und darum sollte sich das Verlassen für dich schon lohnen) und zweitens ist es viel “treffender” direkt das gesuchte Produkt zu zeigen als ein paar Adwords-Werbepartner die eventuell nur ähnliche Produkte verkaufen wollen.
Der Nachteil von sehr spezifischen Affiliate-Anzeigen ist das ihre “Wirkung” bei den meisten Stammbesuchern sehr schnell verfliegt sprich, einmal die Werbung gesehen und schon ist sie nicht mehr interessant. Um dann eine ständige “Konversion” aufrecht zu erhalten muss man die Affiliate-Werbung ständig wechseln und das macht viel Arbeit und schlägt sich eventuell in einer stark wechselnden Konversionrate aus.
Der Einsatz von Affiliate macht Sinn wenn:
- die Website hauptsächlich Besucher von Suchmaschinen erhält und man so sehr gezielt Werbung auf den Unterseiten schalten kann
- wenn man wenige Seiten hat die man gezielt Optimieren kann: es macht nämlich viel Arbeit zu testen und zu erfahren welche Affiliate-Anzeige auf welcher Unterseite den meisten Erfolg bringt
- wenn man gezielt über Produkte schreibt zu denen es auch Affiliate-Anzeigen gibt
- wenn die Besucher der Website generell eine Tendenz zum kaufen haben, dies ist zum Beispiel auf reinen News-Portalen weniger der Fall
- wenn das Thema der Website bei Adwords-Kunden nicht “beliebt” ist und man daher pro Klick nur ein paar Cent bekommt
Adsense
Adsense ist pflegeleichter als Affiliate und der Einsatz von Adsense macht auf einem größeren Spektrum von Websites Sinn. Der enorem Vorteil ist: Adsense findet seine Werbung selbst, der größte Nachteil: Umso mehr man verdienen will, desto schlechter wird die Usability für den Besucher. Das sogenannte “Blending” erhöht schlichtweg die CTR und wird daher von vielen Website-Betreibern eingesetzt.
Der Einsatz von Adsense macht Sinn wenn:
- Die Website sehr viele unterschiedliche Themen behandelt
- es sich um eine reine “News”-Website handelt
- wenn man keine Zeit hat um ständig angepasste Affiliate-Anzeigen zu finden
- wenn man pro Klick in den “Euro”-Bereich vorstößt
Nicht zu vergessen das Adsense gerade auf kleinen Websites als gute Besucherstatistik dient ;)
Existenzgründung im Web
Ich selbst bin sehr begeistert von dem Gedanken im Internet sein Geld zu verdienen, mit seiner eigenen Website erfolgreich zu sein. Ich denke das geht nicht nur mir so, viele wünschen sich dies haben aber vielleicht die Angst das das Web als Existenzgründung nicht so geeignet ist, dem möchte ich etwas entgegenbringen:
Geringe Einstiegskosten
Viele scheuen den Weg in die Selbstständigkeit aufgrund der hohen Kosten, wer einen Kredit von einer Bank für die Gründung benötigt, steht direkt von Anfang an in der Kreide. Im Web ist das etwas anders, denn die Einstiegskosten sind sehr gering. Es muss am anfang noch nicht mal ein teurer Server sein, vorerst reicht ein kleines Webspace-Paket aus und wenn genügend Besucher kommen und sich so langsam die Serverlast erhöht, bzw. der Traffic steigt, kann man immernoch auf einen eigenen Server wechseln, zumal die Besucher nun diesen durch ihren Besuch finanzieren.
Man kann vieles selbst erledigen
Mitarbeiter wollen bezahlt werden, gute Mitarbeiter müssen aber erstmal gefunden werden. Wer gute Programmierkenntnisse hat und ein wenig Ahnung in anderen Bereichen, der kann viele Mitarbeiter in einer Person bündeln. Es macht ja nichts wenn man selber in der Anfangsphase (oder auch noch später) die eingehenden Emails beantwortet und die Finanzen verwaltet und das man auch als Ein-Mann-Team erfolgreich sein kann, zeigt uns mit gutem Beispiel “Markus Frind” von Plentyoffish.org.
Enormes Potential
Durch die weltweite Vernetzung ist es möglich eine gigantische Anzahl an Kunden und Besuchern zu erhalten, Ländergrenzen sind kein Hindernis mehr. Wer eine gute Idee hat und den Nutzern weltweit einen Nutzen bietet, der kann eine enorme Anzahl an Besuchern erhalten.
Kein Ballast
Büroräume wollen finanziert werden, die monatliche Miete muss man bezahlen, technische Ausstattung kommt auch nicht von ungefährt. Eine Website läßt sich aber auf den heimischen Computer (man kann mittlerweile davon ausgehen das jeder Haushalt einen Computer besitzt) entwickeln, da fällt jegliche technische Ausstattung weg, ein Internetanschluss wäre aber ganz hilfreich. Dennoch, durch das Internet fallen viele belastende Elemente weg, zum Beispiel gibt es keine Lieferengpässe, man muss sich nicht mit Lieferanten rumstreiten und ist keinen Streiks ausgesetzt (usw…).
Natürlich gibt es auch negative Aspekte, diese findet man aber in allen Bereichen der Existenzgründung, zum Beispiel kann der Erfolg schonmal auf sich warten, denn wenn die Website nicht gerade enormes “virales Marketing”-Potential aufweist, muss sich die URL zur Website erstmal rumsprechen und das kann dauern. Ein Produkt, welches neu auf den Markt kommt, ist aber mit den gleichen Startproblemen belastet.
Wie seht ihr das? Seid ihr selbst auf dem Weg euch im Internet selbstständig zu machen oder habt ihr gute Argumente dagegen? Schreibt mir einfach einen Kommentar.
