Kurze Artikel – weniger Arbeit und mehr Resonanz?
Das Off-Topic Artikel einem Blog hin-und wieder einen enormen Besucherzuwachs verschaffen können, sehe ich an diesem Artikel: Studiverzeichnis – deutscher Facebook-Klon entwickelt sich rasant, dadurch bekomme ich derzeit einen ganz netten Suchmaschinen-Traffic.
Nun gut, Off-Topic ist ja eigentlich nicht so schön, irgendwie verwässert man dadurch das Thema seines Blogs, aber was hat es mit der Länge eines Artikel auf sich? Überraschenderweise haben kurze Artikel fast nur Vorteile:
- Sie werden eher von den Besucher gelesen (vollständig)
- dadurch auch eher kommentiert (weil der Leser weiß worum es geht und einen qualitativen Kommentar abgegeben kann
- den Artikel mit Keywords zu befüllen fällt leichter (da man nicht soviel Text hat)
- der Autor braucht weniger Zeit
- Aufgrund der größeren Leserschaft (im Vergleich zu langen Artikeln) wird der Artikel auch häufiger verlinkt (von anderen Blogs)
Auf den ersten Schlag eine aussagekräftige Liste und viel dagegenzubringen habe ich leider auch nicht:
- in langen Artikeln kann man ein Thema viel ausführlicher abhandeln und dem Leser viel mehr Informationen präsentieren (vielleicht zu viele und der Leser bricht ab oder scannt den Artikel)
- lange Artikel können professioneller wirken
- viel Content wird von Suchmaschinen meist belohnt, fragt sich nur ob dann auch die richtige Suchkombination dabei ist
Kurz zusammengefasst: Kurze Artikel sind vorteilhafter: wenig Arbeit, mehr Leser und mehr Resonanz (in Form von Kommentaren und Backlinks) doch sollte man sich immer vor Augen halten das sich a.) Google ändern kann und kurze Artikel nicht mehr so gut platziert und b.) sollte das erste Anliegen des Autors die Vermittlung von Informationen sein.
Wie man damit umgeht ist jedem selbst überlassen, ich werde auch weiterhin nur soviel schreiben um alles zu sagen ohne den Leser zu ermüden.
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2 Kommentare
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Hättest dich nicht ein bissl kürzer fassen können? *g*
Ich halte nichts von kurzen Posts, die interessieren keinen und außerdem handelt es sich meistens nur um verweise auf fremde Websites, also kein richtiger eigener content – frei nach der Devise: Guck ma http:XX.de, das finde ich toll.