100 Usability Tipps
Mit Usability-Optimierungen kann man sehr viel für seine Besucher erreichen, deshalb habe ich mich mal hingesetzt und eine Liste mit 100 Tipps zur Usability verfasst, schön sortiert nach folgenden 10 Kategorien:
- Text
- Farben
- Elemente
- Abgrenzung
- Struktur
- Suche
- Formulare
- Verständnis
- Allgemein
- Alles was sonst noch wichtig ist
- Die Textgröße muss so groß sein, dass man keine Brille braucht um ihn zu lesen
- Die Textgröße muss so klein sein, dass sich der Text angenehm scannen läßt
- Schriften sollten niemals fixiert werden, dem User muss immer die Möglichkeit bleiben, dass er mittels Tastatur-Kombinationen (wie ‘Strg’ + ‘+’) den Text auf seine Bedürfnisse anpassen kann
- Artikel sollten immer mit einer serifenlosen-Schriftart dargestellt werden, Schriftarten mit Serifen haben kleine “Füßchen” an den Buchstaben und erschweren damit das lesen von viel Text (oder doch Serifen? Siehe Kommentare)
- Merke: Text gehört nicht zum Layout und sollte auch nicht dafür verwendet werden - die Standardschriftarten kann jeder betrachten und sollten daher zum Einsatz kommen
- Kontrast erleichtert das Lesen von Text, das beste Verhältnis liegt hier bei schwarzem Text auf weißem Grund
- Kurze Sätze ohne Ausschweife und schwierigen Satzkonstruktionen sind im Internet das A und O. Niemand erwartet das sie ihren Bildungsstand anhand ihrer geschriebenen Sätze vermitteln - merke: Artikel sind dafür da, dem Besucher etwas zu geben, umso schwieriger die Sätze, desto weniger bekommt der Nutzer
- Nutzen sie die bevorzugten HTML-Tags um ihre Artikel zu strukturieren, nicht umsonst gibt es die hierarchisch aufgebauten h1-h6 Tags
- Lange Artikel sollten in mehrere Einzelartikel aufgesplittet werden, so kann sich der User Zeit nehmen um alle Informationen aufzunehmen und wird nicht direkt mit Informationen erschlagen
- Kurz und bündig ist besser als lang und ausschweifend - Qualität läßt sich auch in kurzen Sätzen vermitteln
- Konzentrieren sie sich auf 2-3 Farben auf ihrer Website, eine Website die zu bunt ist vermittelt nichts und wirkt hektisch
- Halten sie sich bei der Farbvergabe zurück, nur die wichtigsten Elemente sollten per Farbe hervorgehoben werden. Ein knall-rotes Element auf einer sonst vollständig grauen Website fällt ins Auge.
- Bereiche die zusammengehören sollten dieselbe Hintergrundfarbe haben
- Farbe lenkt Aufmerksamkeit, halten sie ihre Website so farblos wie möglich und setzen sie Farben dort ein, wo sie für die Aufmerksamkeit benötigt werden
- Farben können Stimmung erzeugen, diese sollte aber unbedingt zur Kommunikation der Website passen - alles andere verwirrt den User nur
- Nur die Web-sicheren Farben (216) werden auf allen Rechnern gleich dargestellt, bedenken sie dies bei der Erstellung des Layouts und der daraus folgenden Kommunikation ihrer Website
- Manche Farbkombinationen erzeugen, wenn sie nebeneinander stehen, ein flimmern - dieses flimmern wirkt störend auf die Besucher ihrer Website
- Verwenden sie in keinem Fall wiederholende Bilder als Hintergrund, dies erhöht nur das Rauschen ihrer Website und Texte lassen sich viel schwerer lesen
- Farben können Sympathie aber genauso auch Antipathie bei ihren Besuchern erzeugen, gehen sie also behutsam mit dem Einsatz von Farben um
- blinkende Farben lenken die Aufmerksamkeit auf sich und vom Inhalt meistens weg, diese störenden Elemente sollte man nicht verwenden, gerade bei Bannerwerbung wird dies bevorzugt eingesetzt
- Verzichten sie auf unwichtige Elemente, die das Ziel ihrer Website nicht unterstützen, dadurch vermindern sie das Rauschen auf ihrer Website (Rauschen = störend)
- Überfrachten sie ihre Menüleiste nicht, weniger ist auch hier mehr
- Bilden sie mehrere Navigationsebenen - viele gehen nach dem Prinzip “maximal 3 Klicks bis zum Ziel” doch das ist falsch. Wenn jeder Klick ohne nachdenken zu müssen vom User ausgeführt wird, verträgt er auch 5-6 Klicks (vorausgesetzt die Website läd schnell)
- Weniger Elemente = kürzere Ladezeit - umso kürzer die Ladezeit, desto schneller findet der User wonach er sucht
- Elemente die ähnliche Funktionen haben, sollten auch ähnlich aussehen, zum Beispiel die Links in einem Menü sollten alle dieselbe Farbe haben um die Funktion dieser Links zu verdeutlichen
- Bilder machen uns einen Text schmackhaft und können große Artikel auflockern - setzen sie aber Bilder ein die zum Artikel passen und am besten Bilder, die schwierige Sachverhalte einfacher verständlich machen
- Bieten sie Thumbnails anstelle der kompletten Bilder an - geringe Ladezeiten einer Website sind mit das wichtigste Kriterium für eine gute Bewertung
- Animationen sind nur selten nützlich, meist werden sie zu Werbezwecken eingesetzt, da sie aufgrund der Wahrnehmungs-Psychologie den Blick auf sich lenken
- Überfrachten sie ihre Website nicht, aber bieten sie dennoch genug Möglichkeiten - anhand von kleinen Pfeilen die auf dem ersten Blick nicht direkt sichtbar sind, kann man Stammbesuchern weitere Möglichkeiten bieten
- Grenzen sie Werbung von Inhalt deutlich ab - nichts ist frustrierender für den Besucher als wenn er redaktionellen Inhalt nach einem Link-klick erwartet, aber stattdessen auf der Landing-Page des Werbenden landet
- Mittels Rahmen sollten sie Blöcke bilden, zum Beispiel sollten Artikel in einem Block stehen, dadurch wird das Auge nicht so schnell vom Artikel durch andere Elemente abgelenkt
- Lassen sie Links als solche erkennen, am besten noch in ihrer üblichen blauen Untermalung, der User weiß somit direkt, dass es sich um einen Link handelt
- Besonders hilfreich für den Benutzer ist die Abgrenzung von internen und externen Links
- Etwas das groß ist, ist wichtiger als etwas das klein ist
- Anstelle ihren Benutzern die Wahl zu lassen, ob sie die deutsche oder englische Version ihrer Website betrachten, lassen sie das doch einfach ihren Browser entscheiden, mit ein paar Programmier-Handgriffen läßt sich nämlich das Herkunftsland des Besuchers herausfinden. Auf der Website kann man dann immernoch eine Auswahlmöglichkeit anbieten
- Konzentrieren sie sich auf ihrer Website auf ein Thema, dadurch läßt sich für den Besucher schnell erkennen, worum es sich bei ihrem Angebot handelt und was er dort finden kann - oder auch nicht finden kann
- Nutzen sie zur Abgrenzung von unterschiedlichen Bereichen NICHT unterschiedliche Schriftarten, bedenken sie das Schrift und Text nicht zum Layout gehören
- Nutzen sie das “Title”-Tag von Links um den Inhalt der Folgeseite zu beschreiben
- Verwirren sie ihre Besucher nicht mit kopierten Layouts, aber versuchen sie auch ein kopieren ihres Layouts von anderen zu verhindern
- Lassen sie Ränder um Inhaltsblöcke nicht zu stark sein, dadurch verringern sie die Möglichkeit des einfachen scannens ihrer Website
- Warum das Rad neu erfinden - Nutzen sie die Platzierung ihrer Elemente so, wie sich der User über die Jahre daran gewöhnt hat, das Logo ist Links oben, das Menü links und daneben der Inhalt - einfach und es funktioniert
- Mit “Justify” läßt sich Text an der Größe der Textbox ausrichten, dadurch haben Artikel keine großen Ränder mehr, dafür aber unnatürliche Lücken zwischen den Wörtern. Der Einsatz ist nur selten zu empfehlen
- Behalten sie auf allen Unterseiten ihre Struktur bei und spielen sie auch nicht großartig mit den Farben rum - das schlimmste was passieren kann ist, dass der User glaubt auf einer neuen Website gelandet zu sein, obwohl er sich nur auf einer ihrer Unterseiten befindet
- Listen werden häufiger gelesen als reiner Text, da die Informationen in Listen gut strukturiert dem User angeboten werden
- Setzen sie ihre wichtigsten Informationen zuerst, nicht jeder hat Zeit das gesamte Angebot der Website zu durchstöbern
- Zwischenüberschriften in Artikeln helfen die Informationen im Text besser zu erfassen und geben eine Atempause bei viel Text
- Fluid Designs (Websites deren Layout sich an die Auflösung des Computers anpassen) sind gerade bei hohen Auflösungen Usability-unfreundlich. Meist ziehen sich Artikel so über die komplette Website und sind dann schlechter zu lesen
- Zuviel scrollen will niemand, also splitten sie lange Artikel auf
- seitliches scrollen will erst recht niemand, verzichten sie darauf
- Planen sie ihr Website-Layout unter Usability-Kriterien, sie werden feststellen das sie mit dieser Strategie den meisten Erfolg haben werden
- Die Suche ist eines der wichtigsten Elemente und sollte unmittelbar zu sehen sein
- Die Suchergebnisse sollten nicht zuviele Informationen beinhalten, damit sich die Suchergebnissseite besser nach dem gesuchten scannen läßt
- Bevor eine Suche nichts ausspuckt, sollte sie wenigstens Alternativen ausgeben, selten benutzt der User nach einem Misserfolg die Suche ein zweites oder gar drittes mal, bevor er weiterzieht
- Umso schlichter, desto besser. Die Usability-freundlichste Suche hat ein Eingabefeld, einen Button zum starten der Suche und noch eine Beschriftung “Suche”
- Der User sollte nicht die Wahl haben müssen, nach welchem Bereich er sucht, die Suchfunktion sollte ihm das passendste als Ergebnis ausspucken
- Mit einer Sitemap erhält der Besucher schnell und einfach die Möglichkeit, sich durch das Angebot der Website zu bewegen
- Angepasste Startseiten können das Such-Bedürfnis verringern und ihren Benutzern direkt die benötigten Informationen präsentieren - dazu sind aber meist komplexe Programmierkenntnisse von Nöten
- Kennzeichnen sie die Zahl der Suchergebnisse, dann kann der User entscheiden ob er es nochmal versucht, diesmal differenzierter oder ob er die Suchergebnisse durchgeht
- Scheuen sie sich nicht eine Liste ihrer “Konkurrenten” anzugeben - möglicherweise findet ihr Besucher nur dort seine gesuchten Informationen, wird ihre Website aber dennoch in Erinnerung behalten, da sie für ihn “nützlich” war
- Zeigen sie dem User immer deutlich wo er sich befindet, am besten mit einer Hervorhebung in der Navigation
- Verzichten sie auf unnötige Felder in ihren Formularen - umso kürzer das Formular, desto höher die Chance das es benutzt wird
- Checkboxen und Auswahlmenüs sind Platz sparend und leicht zu bedienen - man muss sie nur richtig einsetzen
- An Platz zum eintippen sollte nicht gespart werden, gerade bei Textfeldern kann ein zu kleines Feld störend bei der Eingabe sein
- Felder die ausgefüllt werden müssen, sollten als solche auch erkennbar sein, ein kleiner roter Stern an der Seite ist nicht so Usability-freundlich wie eine rote Umrandung um die wichtigen Felder
- Feldbezeichnungen müssen eindeutig sein
- Felder müssen so gewählt werden, dass der Benutzer direkt weiß wie er die Information eintragen muss - bestes Beispiel, das Geburtsdatum. Wenn das mal so nicht möglich ist, helfen auch kleine Hinweise am Rand, wie man die Informationen einzutragen hat
- Nach dem Abschicken des Formulars treten in der Regel Fehler auf, entweder weil ein Feld nicht ausgefüllt wurde, oder falsch ausgefüllt wurde. Umso eindeutiger die Fehlermeldung (also was falsch gemacht wurde), desto besser für den Benutzer
- Fehlerhandling - Nach einem Fehler sollten dennoch alle korrekten Felder, die schon ausgefüllt wurden, ihre Information behalten
- In Formularen lassen sich Informationen, die zusammengehören oder ähnlich sind, schachteln. Nutzen sie diese Möglichkeit um ihren Besuchern das scannen des Formulars zu erleichtern
- Spielen sie nicht großartig mit der Form und Erscheinung eines Formulars, die meisten Benutzer haben sich an den Standard gewöhnt und kommen damit am besten zurecht - neue Dinge verunsichern sie und verringern die Chance, das das Formular benutzt wird
- Setzen sie kein Wissen voraus und erläutern sie Fachbegriffe, dadurch eröffnen sie auch Beginnern den Zutritt zu ihrer Website und dem Inhalt dieser
- Aussagekräftige Überschriften - Der Besucher sollte schon ungefähr wissen was ihn im Artikel für Informationen erwarten - Überschriften wie “da brennt die Luft” sind genauso aussagenlos wie “Das hätte ich nicht erwartet”
- Platzieren sie ihre Kontaktinformationen deutlich auf der Website, so dass der User nicht lange danach suchen muss - vielleicht hat er Verbesserungs-Tipps für sie, die sollten sie sich nicht entgehen lassen
- Wenn sie es schaffen, das der User innerhalb von zwei Sekunden weiß, in welche Richtung ihre Website geht und das alles nur durch betrachten des Layouts, haben sie es richtig gemacht
- Verlinken sie am Ende ihrer Artikel auf weiterführende Quellen, somit werden dem User weitere Möglichkeiten geboten, Informationen zu erhalten
- Icons sind immer hilfreich, vorausgesetzt sie sind dem User bekannt und haben eine gewiße Popularität erreicht. Zum Beispiel das “Einkaufswagen”-Icon, jeder kennt es und weiß um seiner Funktion
- Sollten sie ein Programm auf ihrer Website anbieten, welche so noch niemand kennt, sollten sie unbedingt erläutern wie es zu benutzen ist - auch hier gilt, kurz und knapp
- Gerade bei Web2.0 Anwendungen sollte man Ladezeiten kennzeichnen, wenn der User auf einen Link oder dergleichen klickt und sich erstmal nichts tut (ausser im Hintergrund) verwirrt es ihn, denn er weiß ja nicht das sein Klick “funktoniert” hat
- Nutzen sie Konventionen, zum Beispiel das ein Klick auf das Logo der Website, direkt zur Startseite führt - quasi als Ersatz (oder Zusatz) des “Home”-Buttons
- Bevor sie ihren User auf andere Websites schicken um Dinge zu erklären (zum Beispiel Wikipedia), sollten sie in eigenen kurzen Worten versuchen diesen Sachverhalt zu erläutern, vielleicht reicht dem Benutzer ihre Erklärung und er muss ihre Website nicht verlassen
- Erfinden sie so wenig wie möglich neue Dinge, sondern benutzen sie Elemente und Bezeichnungen, die dem User schon vertraut sind
- Bevor sie ein Element auf ihrer Website verwenden, überlegen sie ob dieses Element sie als Benutzer auf einer anderen Website verwirren würde, jede Frage im Kopf eines Besuchers macht den Aufenthalt auf der Website unangenehmer für diesen
- Die Website muss der Zielgruppe angepasst sein - ein Website für alte Menschen sollte eine große Schrift und eine einfache Navigation beinhalten
- Automatische Weiterleitungen vermitteln dem Besucher das er die Kontrolle verloren hat und ihn jemand anderes steuert - wird immer als negativ empfunden
- Geben sie immer Feedback bei interaktiven Elementen - zum Beispiel Buttons die anklickbar sind, sollten bei einem überfahren mit der Mouse ein visuelles Feedback geben
- Konzentrieren sie sich erstmal auf die Funktionalität ihrer Website, Spierlereien können später immernoch hinzugefügt werden
- An Websites die leicht zu bedienen sind und direkt das liefern nach dem man sucht, bleiben eher im Gedächtnis als Websites die mit unzähligen Features oder einem auffälligen Design glänzen, dafür aber nur schwer zu bedienen sind
- Wer zuviel Auswahl hat, wird unglücklich - dieses Phänomen kennen wir aus dem Supermarkt, wer die Wahl hat, hat die Qual. Ähnliches können sie auch auf das Thema Webdesign beziehen
- Für einen effizienten Usability-Test braucht man keine große Zahl an Testpersonen - fünf Personen sind ausreichend
- Für eine gute Usability/Benutzbarkeit ist eines noch von entscheidender Bedeutung: Die Website muss erreichbar sein, daher sollten sie einen guten und ausfallsicheren Server verwenden
- Kennzeichnen sie neue Artikel deutlich, aber nicht übertrieben deutlich
- bieten sie RSS-Feeds oder Newsletter an, somit muss der Besucher nicht ständig auf ihrer Website vorbeischauen, um nach neuen Informationen zu suchen
- Für Stammbesucher ist es hilfreich, wenn auch die Kategorien im Menü bei einer Aktualisierung seit dem letzten Besuch gekennzeichnet werden
- Umso früher man bei der Planung der Website an Usability denkt, desto größer wird später die Benutzbarkeit der Website sein
- Beschreiben sie ihre Bilder mit dem “Alt”-Tag - auch wenn sie Bilder in ihrem Browser immer aktiviert haben, wissen sie nicht wie die Situation ihrer Besucher ist
- Verzichten sie auf Intro-Seiten, es sei denn sie haben einen enormen Nutzen für den Besucher (was in der Regel nicht der Fall ist)
- Nutzen sie ein FavIcon für ihre Website, damit erhöhen sie nicht nur die Wiedererkennbarkeit ihrer Website, sondern bieten auch die Möglichkeit, dass die Bookmarks ihrer Besucher mit ihrem FavIcon versehen werden
- Taggen sie ihre Artikel sinnvoll und nutzen sie Wortphrasen um sich zu spezifizieren
- Gerade bei langen Artikeln sollten sie eine optimierte Druckversion ihrer Artikel anbieten
- Als Abschluss noch der Nummer 1 Tipp aus den Prinzipien von Google: Konzentriere dich auf den Benutzer, der Rest kommt von allein
Text
Farben
Elemente
Abgrenzung
Struktur
Suche
Formulare
Verständnis
Allgemein
Alles was sonst noch wichtig ist
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31 Kommentare
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wenn du das nicht irgendwo kopiert hast: Hut ab! Und danke. ca. 50-60 der Tips sollte eigentlich jeder kennen aber einige sind wirklich
1. neu
2. gut
da ich gerade an einem dringend erforderlichen Relaunch arbeite, kommen mir die Tips gerade recht
Danke für das Lob!! Ist alles aus eigener Hand, aber viele dieser Tipps gibt es natürlich schon. Sind aber in den letzten 3 Stunden durch eigenes nachgrübeln entstanden.
Ich dachte immer, Serifenschrift sei bei viel Text zu bevorzugen, weil er das Auge besser führt und die Lesefreundlichkeit erhöht?
Ja das ist schwer zu sagen, im Grunde hast du recht, bei viel Text führen serifen-Schriftarten den Blick des Users, bei wenig Text sind aber serifen-lose Schriftarten zu bevorzugen. Da serifenlose Schriftarten aber im Grunde keine “Nachteile” haben (wie die serifen-Schriftarten bei kurzem Text) habe ich die an dieser Stelle empfohlen, aber natürlich steht das jedem frei.
Bei Schriften muss man klar unterscheiden zwischen gedrucktem Text und Text am Bildschirm:
Grundsätzlich erhöhen Serifen-Schriften (solche, die für Mengentext geeignet sind), die Lesbarkeit, weil sie dem Auge Führung bieten und die Wörter quasi zu formalen Einheiten zusammenziehen. Deswegen werden nach wie vor gerne und zu Recht die Times, Garamond, Bookman, Bodoni u.ä. für den Buch- und Zeitschriftendruck verwendet.
Am Bildschirm aber »verpixeln« solche Schriften gerne aufgrund ihrer feinen Zeichenstruktur und sind deswegen nicht so gut lesbar. Besser geeignet sind tendenziell breit und offen laufende serifenlose Schriften wie z.B. die altbekannte Verdana.
Andererseits kann man aber durchaus auch gut für den Bildschirm angepasste Serifenschriften wie die Georgia einsetzen.
Sehr schöne Liste. Man hat nicht das Gefühl, dass du, nur um 100 zusammenzubekommen, irgendwelche unnötigen Sachen geschrieben hast. Sehr angenehm ^^
Einen Kommentar möchte ich aber dennoch loswerden:
“30. Grenzen sie Werbung von Inhalt deutlich ab”
hmm.. Also für meinen Geschmack sind deine Google-Ads diesbezüglich ein bisschen zu sehr in’s Design eingebettet. Auf der anderen Seite mag ich diese Dinger eh nicht, egal wie sie aussehen. ;)
Mach weiter so, man findet hier immer wieder sehr schöne, informative Artikel. ^^
Ups, erwischt! Ich muss ehrlich zugeben, an den Punkt Nummer 30 halte ich mich absolut nicht. Aber es gibt noch einige andere Usability Regeln, die ich nicht befolge, manche sind auch entstanden, als ich meinen eigenen Blog üebrprüft habe.
Vielen dank für das Lob!
puh, diese Liste sollten wir uns alle mal ausdrucken und abarbeiten. Es ist sicherlich nicht immer alles zu 100% anzuwenden, aber als Richtlinie allemal von Nöten.
Ich jedenfalls habe die Liste in meine del.icio.us aufgenommen und geyigged.
Mit Punkt 41 bin ich nicht einverstanden - das ist soo Web 0.9 ;-)
Im Ernst, ich denke, dass es bei (westlichen) Blogs sinnvoll ist links (oben - unter Kopfteil, wenn es einen gibt) mit dem Inhalt anzufangen und die navigation rechts zu halten. Denn schließlich sollte der Content das wichtige sein und hier in der westlichen Welt liest man von links oben nach rechts unten.
“6. Kontrast erleichtert das Lesen von Text, das beste Verhältnis liegt hier bei schwarzem Text auf weißem Grund”
Widerspruch: weißer Hintergrund überstrahlt den Text, nicht umsonst sind auch Bücher und Zeitungen nicht auf rein weißem Papier gedruckt. Das Problem wird dadurch verstärkt, dass viele Monitore wegen heller Raumumgebung zu hell/kontrastreich eingestellt sind. Mir persönlich ist beim Lesen sehr helles Grau der angenehmste Hintergrund.
@Polar_Urlich: Recht hast du, habe jetzt vor kurzem gelesen, dass ein Kontrast von 70% (?) am besten passt.
Ich habe in meinem Praktikum bei einem Buchverlag gelernt, dass Schriftarten MIT Serifen besser lesbar sind, als Schriftarten OHNE Serifen. (Erleichtern den “Lesefluss vorm Auge”, sozusagen.) Tja, was stimmt nun?
Tja, wenn ich das nun wüßte. Ich werd den Punkt aufjedenfall mal einklammern, scheint ja nicht ganz zu stimmen.
Ergänzen würde ich noch: “Dass eine Schriftart gewählt wird, die auf allen Systemen gut angezeigt wird.” Denn leider leider sieht die Helvetica auf Windows-Systemen grauenhaft aus, so kann ich diese Seite nur ohne CSS ertragen ;-)
Schriften ohne Serifen sind im Web besser zu lesen, das stimmt meistens.
Oh, echt so schlimm? Hat noch jemand das Problem? Nennt mir Alternativen, ich werd es ausprobieren!
gibt es nicht ;) Aber ansonsten eine schöne Liste, werd ich mir erstmal in die Bookmarks packen zur späteren genaueren Betrachtung.
Mal sehen, ob es so klappt: <h7> gibt es nicht.
Ups, kommt davon wenn man sich maximal im h4-bereich aufhält, vielen dank für den hinweis.
Ja, es sit wirklich schlimm :-(
# Nennt mir Alternativen, ich werd es ausprobieren!
Da bleibt eigendlich nur die Arial, auch wenn du mich steinigst. Ich würde auch lieber die Helvetica einsetzen, das geht aber nur bei Größen ab ca. 20 Punkt. Einen Link mit Screenshot habe ich unter “Website” eingetragen.
Hi Harald,
hab gerade mal versucht mittels der Css Developer Bar die Schriftart zu ändern, allerdings wurde mir unter arial das gleiche Bild wie mit helvetica geboten.
Kannst du nochmal auf den Screenshot verlinken, konnte ihn leider nicht finden.
Für den Screenshot (ist von Einfach für alle) brauchst du bloß auf meinen Namen klicken.
http://cmsblog.msdazu.de/?p=99
In deiner CSS steht etwas weiter unten:
body {
margin: 0px;
font-family: helvetica, arial, verdana, sans-serif;
}
Einfach helvetica und arial vertauschen.
Ok, ich habs vertauscht, hat sich was verändert, für mich siehts nämlich immernoch gleich aus?
Nun, da ich keine Kontaktadresse finde, muss ich hier doch direkt posten. Man merkt dem Artikel wirklich gute Absicht an, aber:
Die Orthographie unterminiert schon per se den gesamten Artikel (und schlechte Orthographie untergraebt Professionalitaet und Glaubwuerdigkeit). Viel schwerwiegender aber ist, dass viele Punkte undifferenziert sind, einige gar schlicht falsch, und ein paar sind redundant.
Aufgrund der Vielzahl der “Probleme” zaehle ich diese hier nicht alle auf - ueberlege aber, entweder mit dir zusammen, Christian, eine ueberarbeitete Fassung zu erstellen, oder einen korrigierten Gegenpart auf meiner Webseite zu veroeffentlichen.
Wie gesagt, die Absicht ist gut und es steckt auch viel Wahres in der Aufzahlung, aber so stehenlassen kann und sollte man sie (leider) nicht. Das kann dann naemlich gar kontraproduktiv sein.
Oh ja, die Kontaktadresse war schonmal besser sichtbar, befindet sich nun hinter dem recht kleinen Icon mit dem unerkenntlichen “Brief”-Symbol, werde bei Zeiten unten auf der Website einen Kontakt-Link einbauen!
Ich versuche meine Fähigkeiten im Bereich der Orthographie (Rechtschreibung) zu verbessern, das geht allerdings nicht von heute auf morgen. Ich weiß das dies einigen Besuchern wirklich stark ins Auge fällt und verspreche Besserung.
Was den Inhalt meiner Artikel angeht: Professionalität würde ich mir selbst noch garnicht zuweisen, dafür muss ich noch einiges lernen, aber ich versuche meinen Besuchern schonmal das mitzuteilen was ich bisher einigermaßen beherrsche, auch wenn es noch an manchen Stellen fehlerhaft ist.
Nichtsdestotrotz ich würde mich freuen auf eine Liste zu verlinken, die die Punkte überarbeitet hat, die bei mir falsch oder fehlerhaft sind, so haben meine und deine Besucher was davon!
Et voila - ich konnte es mir doch nicht nehmen lassen - meine Ausgabe und das “Derivat” deines Artikels:
http://meiert.com/de/publications/articles/20060508/
Sehr geile Sachen dabei. Natürlich kennt man die meisten Tipps und Tricks, aber für Neulinge und Leute, die ihre Seite mal überprüfen wollen, ideal.
Danke für die Blumen ;)
Hallo,
Schreib-Forschern ist eine sensationelle Aufnahme gelungen. Das erste Mal in der Geschichte der Tierfotogravieh konnte ein lebendes Orthogravieh in freier Wildbahn aufgenommen werden.
Dieses seltene Sensationsbild von dem Vieh ist auf der folgenden URL ausgestellt:
http://www.gedichte-garten.de/artman/art/beitrag_481.shtml
Bedenken der Artenschutzvereine, dass durch die Rechtschreibreform das Orthogravieh vor dem Aussterben bedroht wäre, können negiert werden. Das Vieh sieht gut genährt aus und erfreut sich bester Gesundheit.
Meine Meinung als Usability-spezialist: Ganz hervorragende Zusammenstellung. Ordnung nach Wichtigkeit wäre schön, erkenne ich hier nicht. Hab was ähnliches mal für Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt, wens interessiert: http://ff-webdesigner.de/top-10-position-google.html
Sehr gute Zusammenstellung. Gut gegliedert, übsersichtlich und meiner Meinung nach auch komplett. Wen’s interessiert: ich hab so etwas ähnliches für Suchmasschinenoptimierung zusammengetragen. Zu lesen unter http://ff-webdesigner.de/top-10-position-google.html.
grüsse, der ff-webdesigner
Vielen Dank für die ausführliche Liste! Sie eignet sich sehr gut als Diskussionsgrundlage (sowie Gedankenstütze) für eine Einführungsveranstaltung in HTML/Neue Medien an der Uni.