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Was will der Besucher auf meiner Website


Warum kommt der User auf meine Website, nach was sucht er und was will ich ihm vermitteln? Im Idealfall sucht der User nach dem was ich ihm vermitteln will, doch manchmal wirds peinlich, denn dann sucht der User eigentlich etwas ganz anderes. Zum Beispiel suche ich nach “Computer-Mäusen”, lasse ich das Wort Computer bei der Suche weg, kann ich leicht auf eine Website gelangen, die sich dem Thema Maus verschrieben hat. Dies fällt noch eher in die Schuld des Benutzers der Suchmaschine (oder es ist Schuld der Suchmaschine selbst, da sie nicht das normale Suchverhalten des Anwenders analysiert), doch es gibt auch etliche Websites, die ihr Angebot nicht offensichtlich vermitteln.

In ihrem Design muss ihr Angebot hervorstechen, es muss das Auffälligste und Größte auf der Website sein - in Blogs sind dies die Artikel. Durch den Einsatz von Konventionen, kann man die Aufmerksamkeit des Besuchers noch weiter lenken. Zum Beispiel die Positionierung des Menüs, man erwartet schon fast intuitiv das sich das Menü auf der linken Seite befindet, die Corporate Identity in der linken oberen Ecke usw. (das dürfte ja allgemein bekannt sein).

Jedes Element braucht seine Daseinsberechtigung
Was ist damit gemeint? Schauen sie mal in die linke obere Ecke, dort wo “Webdesignblog” steht. Bis auf den Namen ist der Rest verschwendeter Platz (auch wenns optisch wirkt), demnach hat dieser Part keine Daseinsberechtigung. Jedes zusätzliche Element kann den Besucher verwirren ihn weiter weg bringen von seinem eigentlichen Ziel, dem gesuchten Content. Dabei wiegen manche Elemente schwerer als andere, da es sich oben links um die “Corporate Identity” handelt (eigentlich ist das falsch, denn das würde ich nicht als meine Website-CI bezeichnen) und das dem User durch Konventionen vertraut ist, stört ihn das bei der Suche nach seinem Content (hoffentlich) wenig.

Wie sieht der Besucher
Interessant ist auch, wie der User eine Website betrachtet, das meiste “sieht” er garnicht, es wird unterbewußt ausgeblendet. Wenn wir zum Beispiel im Auto fahren, sind die Straßenschilder für uns sehr wichtig und die meisten fallen uns doch sehr bewußt ins Auge (umso wichtiger, desto eher, wie zum Beispiel eine Ampel oder ein Stoppschild). Fahren wir nun aber in einem Zug an einer befahrenen Straße vorbei, sind die Schilder für uns absolut nicht interessant und fallen aus unserem Betrachtungsraster heraus.

Demnach sind die meisten Spielereien für die Katz, da sie dem User erstens nichts nützen und zweitens sowieso nicht in sein Blickfeld fallen.


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am März 3, 2006 um 08:02 Uhr | in Usability | Kein Kommentar

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