10 Webdesign Fehler
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, daher nun 10 Webdesign Fehler die man gelesen haben sollte, um sie beim nächsten mal nicht mehr zu begehen:
- Zuviele Ads
weniger ist mehr, aber vorallem sollte man seine Besucher nicht mit einer überladenen Website konfrontieren. Natürlich will man etwas Geld mit seiner Seite hinzuverdienen, aber das geht nur wenn auch Besucher vorhanden sind. Versetze dich in die Situation deiner Besucher und betrachte deine Website objektiv: Sieht sie so aus als vermittle sie Informationen oder geht sie doch mehr in Richtung einer reinen Werbeseite? - Überladung mit Features
Gerade WordPress und andere Blogsoftware verleiten zu einem massiven Einsatz von Plugins und damit einer Erhöhung der gebotenen Features. Doch überlege zuerst ob das Feature einen Mehrwert für deine Besucher hat, oder doch bloß reine Spielerei ist. Plugins sind meistens mit Zugriffen auf die Datenbank gekoppelt und dies erzeugt Traffic, lohnt sich dieser Traffic oder ist es doch reine Resourcenvergeudung - Flash Intros
Werhasstkennt sie nicht, die “tollen” Flashintros die einem beim betreten einer Website den Weg versperren. Nicht nur das dort meist massive Arbeit und Zeit hineininvestiert wird, meist bringen sie auch keinen Mehrwert. - Undeutliches Layout und Navigation
Zum Thema Usability gibt es wirklich gute Bücher, eins davon ist Dont make me think (ref-link). Zu oft wird die Usability einfach vernachlässigt doch das kann schwere Konsequenzen haben: Erst-Besucher finden sich schwer zurecht und verlassen die Website fluchtartig, andere Besucher können nicht die ganze Tiefe der Website erfassen und dadurch verpasst der Websitebetreiber wichtige Einnahmen und Backlinks. - Externe Links anders markieren
der User sollte darauf vorbereitet werden, wohin er sich begibt. Da es interne und externe Links auf einer Website gibt, sollte man entweder im Text auf den externen Link hinweisen, oder über eine andere Linkfarbe. Viele User setzen für externe Links ein neues Tab um sich später diese Website anzuschauen. Ohne diesen Hinweis verlassen sie die Website bei einem Klick sofort und werden vielleicht keine Stammkunden. - Spielerreien und unwichtiger Content
Content ist king, dazu zählen aber keine Newsbanner und auch nicht die aktuelle Tageszeit (jeder User hat rechts unten eine kleine Uhr am Computer). Auch wenn man anfangs viel Platz für Inhalte auf seiner Website hat, man sollte sie nicht mit sowas zumüllen. Umso mehr echter Content auf der Seite untergebracht ist, desto mehr haben die Besucher zu erforschen. - Emaillinks als solche kennzeichnen
ein Name der mit einem Link hinterlegt ist, hat auf den meisten Websites die gleiche Linkfarbe wie alle internen und externen Links. Ein Klick des Besuchers öffnet dessen Mailprogramm -> Frust! - Broken / Missing Links
Nichts ist frustrierender als einen interessanten Titel zu lesen, der Lust auf mehr macht und dann festzustellen, dass der Artikel nicht mehr existiert (oder verschoben wurde). Die Übersicht mag zwar mit der Zeit verloren gehen, aber es gibt Tools die die Funktion von allen Links auf der Website prüfen. [Webtropfen: Link-Check-Tool] - Falsche Schriftarten
Nutze die Mainstream-Schriftarten, die hat jeder auf seinem Rechner und kann von jedem gelesen werden. Viele Anfänger begehen den Fehler, das Layout perfektionieren zu wollen, doch wer sich an die Schriftart wagt, macht einen enormen Fehler. Besucher kommen aufgrund der Informationen auf die eigene Website und sobald sie den Content gefunden haben, wollen sie mit dem Lesen anfangen. Die Schriftart ist das letzte auf was sie nun achten. - Weils so wichtig ist nochmal der Text
Haltet beim Layout und Design der Website den Text vollkommen raus, berücksichtigt ihn nicht. Nachdem das Layout fertig ist, baut ihr den Content ein und zwar so das er von allen gelesenen werden kann. Die Schrift sollte eine Standardgröße haben, golem.de oder heise.de sind da gute Beispiele.
Es gibt noch viel mehr Fehler die Webdesigner anfangs noch begehen, meistens kommen sie daher, dass der Webdesigner seine Website viel zu sehr aus seiner Perspektive betrachtet, viel wichtiger ist aber die Benutzbarkeit für die Besucher. Auch wenn es sich hart anhört, aber viele denken nicht sondern machen einfach, doch dem Besucher ist das egal, er verläßt dann einfach die Seite und geht zur nächsten.
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