Content Management – Ordnung für die Website
Wer ein größeres Projekt mit viel Inhalt plant kann auf ein Content Management System (CMS) nicht verzichten. Dabei ist nicht immer der Funktionsumfang der Software entscheidend, sondern auch ob der Entwickler der Website mit dem Content Management System umgehen kann. Ansonsten werden auch schnell günstige CMS teuer, nämlich dann, wenn eine Agentur für das Webseiten Design beauftragt werden muss.
Dort besteht auch direkt das Dilemna, einfache Entwicklungsumgebungen bieten meist nicht genügend Funktionen, Pakete mit großem Funktionsumfang können auch günstig sein, müssen dann aber in der Regel von Agenturen betreut werden. So oder so, kommerzielle Lösungen sind für den einfachen Anwender nicht die optimale Lösung, besser ist es hier mit einer Open Source Variante getroffen. Vorteil bei ihnen ist die große Community, die ständig neue Plugins bzw. Erweiterungen für die Software entwickelt. Aber auch das hat einen Haken, die Einarbeitungszeit steigt meist linear mit dem Funktionsumfang an.
Gerade die Anfangsphase verläuft oft schleppend, weshalb man in diesem Moment wieder mit einem kommerziellen website management system liebäugelt (ich selbst habe Mambo und Typo ausprobiert), doch wer durchhält wird belohnt: dadurch das man alles selbst administrieren kann und keine zusätzlich Webdesign Agentur beauftragen muss, spart man immense Kosten.
Wer sich davon abschrecken läßt und auf die “gute alte Handarbeit” (jede Seite per Hand, alles .html) setzen will, sei gewarnt: Das Web entwickelt sich immer weiter, demnach kommen auch täglich neue Funktionen hinzu (oft nur kleine, aber manchmal auch große), zudem trägt noch die Abhängigkeit zu Suchmaschinen bei, ändern diese ihre Algorithmen, erfolgt zumeist daraufhin eine Veränderung der Website. Demnach sollte man sich das Szenario vor Augen führen, wenn man von einem auf den anderen Tag, 500 Seiten manuell bearbeiten muss. Da ein CMS Inhalt und Layout voneinander trennt, würde die Anpassung nur in einer Datei erfolgen.
Als Alternative zu den “komplizierten” Open-Source Varianten, sei hier nochmals WordPress empfohlen: Das Layout läßt sich beliebig anpassen und die Entwicklergemeinde ist riesig.
Andererseits sind hier noch ein paar Links zu anderen Content Managment Systemen:
Update:
Erich verweist noch auf opensourcecms.com welches eine gute Vergleichsmöglichkeit für CMS bietet.
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2 Kommentare
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eine gute übersicht über den os cms markt bietet die website http://www.opensourcecms.com/
hier kann man verschiedene cam software im live betrieb testen und evaluieren, was für seine ansprüche am besten passt.
Nucleus CMS ist erwähnenswert, da mit ihm ein einfaches weblog oder auch eine mittelkomplexe website realisiert werden kann. noch zu empfehlen wären: mambo, php nuke,…
bis jetzt konnte ich mit typo3 am besten umgehen. leichte bedingung und konzeption. kann ich nur weiterempfehlen;)