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Virales Marketing - 5 entscheidende Faktoren


Virales Marketing ist das mächtigste Instrument wenn es darum geht auf seine Website aufmerksam zu machen und kostenlose, qualitative Besucher zu bekommen. Qualitativ heißt in diesem Fall: Jemand der über ein Werbebanner auf deine Website gelangt ist oder über Adsense, weiß erstens nicht so recht worum es sich bei deiner Website handelt (die Banner verraten meist nicht sehr viel) und zweitens könnte es sich bei diesem Besuch um einen “Fehlklick” gehandelt haben.

Ausserdem kostet diese Werbung Geld, im Gegensatz dazu steht das virale Marketing: Die Besucher kommen aufgrund einer Empfehlung ihrer Freunde und Bekannte und sind daher “qualitativ” bessere Besucher, darum reißt sich natürlich jeder Website-Betreiber um eine gute virale Marketing-Kampagne, doch nicht jede Website ist ausreichend dafür gerüstet. 5 Faktoren beeinflußen entscheidend das virale Marketing:

  1. Das Volk will Innovationen - natürlich ist es schön wenn man etwas programmiert hat und dies nun ins Netz stellt, doch wenn es nichts Neues ist, sondern nur ein Klon, dann wird das virale Marketing ausbleiben. Hier muss man unterscheiden zwischen “neuen Ansätzen” wie sie zum Beispiel Google geliefert hat und wirklichen Innovationen. Google war anfangs nur eine Suchmaschine, Suchmaschinen gab es schon, darum auch kein großer viraler Marketing-Erfolg (erst später konnte man die deutlichen Unterschiede zur Konkurrenz sehen und dann ging es ab mit Google).

    Im Gegensatz dazu steht zum Beispiel Technorati die etwas innovatives anboten und somit schnell bekannt wurden.

  2. Geld stinkt nicht - aber kann virales Marketing hemmen. Wenn etwas kostenlos ist verbreitet es sich viel schneller, darum bieten soviele Dienstleister auch erstmal einen kostenlosen Service an, einerseits damit der Kunde den Service testen kann, aber vorallem auch um das virale Marketing zu fördern
  3. Benutzbarkeit/Usability - virales Marketing steht für Geschwindigkeit, diese kann aber durch eine schlechte Benutzbarkeit der Software gehemmt werden, nämlich dann wenn die meisten User nicht auf Anhieb kapieren wie sie funktioniert. Die Website sollte also erstmal nicht mit Funktionen überladen sein und dem User einen schnellen Einstieg ermöglichen
  4. Nutzen - Das der Nutzen für einen viralen Marketing Erfolg nicht so hoch sein muss, kann man gut an dieser Website sehen: du-gehoerst-zu-meinen-freunden.de. Dort haben sich binnen weniger Tage mehrere hunderttausend Menschen angemeldet, aber wirklich was machen kann man da nicht. Ein Nutzen ist aber gerade wichtig wenn es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt, oder wenn man seinen Service durch Werbung finanziert.
  5. Zielgruppe - dabei geht es nicht unbedingt um Altersklassen, sondern um Masse. Ist der Bereich, den meine Website/Service umfasst für genügend Menschen interessant? Umso mehr Menschen davon betroffen sind, desto schneller verbreitet sich die Website und desto erfolgreicher arbeitete die virale Marketing Kampagne

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am Juli 21, 2006 um 12:57 Uhr | in Webdesign | 4 Kommentare

2 Trackbacks/Pingbacks
  1. Pingback: WhatsYourPlace » Blog Archive » Wo ist die “Kritische Masse”? on Januar 23, 2008
  2. Trackback: Keywords Internet Service Provider on März 19, 2008

2 Kommentare
  1. leo, September 20, 2008:

    Interessant zum Virales Marketing:

    “Erst inspirieren, dann spielen”

    Frank Magdans 19.07.2008
    Die Macher des Internetpuzzles Aladygma über Indie-Games, Netzkunst und Virales Marketing
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28298/1.html

  2. Chris, September 20, 2008:

    Super, vielen dank für den Artikel!!

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