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Webdesign Guide – Webanwendung Einführung


Übersicht – Webdesign Guide

Eine Webanwendung oder Webapplikation ist ein Computer-Programm, das auf einem Webserver ausgeführt wird, wobei eine Interaktion mit dem Benutzer ausschließlich über einen Webbrowser erfolgt. Hierzu sind der Computer des Benutzer (Client) und der Server über ein Netzwerk, wie das Internet oder über ein Intranet miteinander verbunden, so dass die räumliche Entfernung zwischen Client und Server unerheblich ist.

via: wikipedia.de

Für mich ist eine Website eine Webanwendung, wenn der Benutzer selbst die Möglichkeit hat Content zu produzieren (und damit meine ich nicht nur das Schreiben eines Artikels), wenn der Benutzer die Möglichkeit hat mit der Website zu interagieren (Ändern des Profils, Einstellungen der Website) und wenn er generell einen Mehrwert hat, der nicht durch den Content erzeugt wird (bei Xing ist es das Networking, bei Netvibes die Organisation seiner Daten und bei Del.icio.us das abspeichern und taggen seiner Bookmarks).

Eine Webanwendung ist ein aus vielen Modulen bestehendes Ganzes, umso mehr Funktionalität die Website anbietet, desto größer der Programmieraufwand. Im Webdesign Guide möchte ich mich nicht auf genau eine Webanwendung spezialisieren, sondern vielmehr die Grundlage schaffen damit ihr viele unterschiedliche Webanwendungen und Ideen umsetzen könnt. Dazu zählt das Vermitteln um das Wissen bestimmter Techniken, ein Grundgerüst für die Webanwendung, Module für die Benutzerverwaltung (Registrieren, Login/Logout, Profil ändern) und, damit man doch mal was sieht, das Erstellen von Content durch die Benutzer (nicht zu verwechseln mit einem CMS, die Funktionalität zeigt nur eine Möglichkeit von Vielen).

Eingesetzte Techniken
Ich verwende als Grundlage PHP und MySQL, dies hat folgende Gründe:

  • PHP und MySQL sind weit verbreitet, werden häufig eingesetzt und haben sich im Bereich der Webprogrammierung etabliert
  • Beide sind kostenlos und die meisten Webhoster bieten Apache Webserver mit MySQL-Datenbanken zu günstigen Preisen an
  • Es gibt Unmengen an Tutorials und sehr viele hilfsbereite Forenuser, falls mal was nicht funktionieren sollte

Neben PHP und MySQL werden noch Teile der PHP-PEAR-Bibliothek eingesetzt, diese sollen uns beim Umgang mit PHP unterstützen und einiges an Arbeit abnehmen.

Template-Engine Smarty
Wir setzen als Template-Engine Smarty (http://smarty.php.net) ein, dadurch können wir den Code sauber vom Layout trennen. Smarty bietet von Haus aus ein starkes Caching-System, bevor die eigene Webanwendung unter einem Benutzeransturm zusammenbricht, kann man mit dem Cache noch einiges an Last abfangen.

Hallo Google
Und zuletzt wollen wir dann auch noch Google eine Freude machen und unsere Links Suchmaschinen-optimiert anbieten, dies erreichen wir mit Mod Rewrite.

Web 2.0
Als Schmankerl obendrauf zeige ich den Einsatz von Scriptaculous und Prototype um die Vorteile von Ajax nutzbar zu machen.


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am November 27, 2006 um 07:45 Uhr | in Webdesign | 3 Kommentare

1 Trackbacks/Pingbacks
  1. Pingback: Webdesign Guide - Programmieren einer eigenen Web-Anwendung mit PHP, MySQL, Smarty, Pear, ModRewrite » Webdesignblog on November 29, 2006

2 Kommentare
  1. Stefan J, November 29, 2006:

    Also ich fände es gut wenn es viel mehr Webseiten gäbe und nich Webanwendungen. Oft sucht man was und wird nur ins 10te Forum weitergeleitet ohne wirklich eine Antwort auf seine Frage zu bekommen :(.

    Ich finde Webanwendungen dürfen auf keinen Fall den “Standart-Content” verdrängen wie er noch vor wenigen Jahren überall zu finden war.

  2. Christian Strang, November 29, 2006:

    Ich denke nicht das durch Webanwendungen der Standard Content vertrieben wird, sondern das durch Webanwendungen es dem Nutzer ermöglicht wird das Web viel facettenreicher zu nutzen.

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