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Der leidige Part einer Website – das Design


Das ich eine Null im designen von Webseiten bin kann ich derzeit wieder feststellen, doch bevor ich darüber anfange muss ich noch kurz erklären wie bei mir die Webseiten in der Regel entstehen:

Als erstes erfolgt natürlich die Analysephase, hat meine Idee Bestand, braucht das jemand? Dann gehts auf in die Planungsphase, die in der Regel auch sehr viel Zeit benötigt, aber hier mal gerade nicht so wichtig ist. Hab ich nun alles geplant geht es an die funktionale Umsetzung der Website. Dies hat zwei entscheidende Vorteile, erstens: “Form follows function”, ich sehe welchen Umfang meine Website hat und zweitens: ich kann das Design erstmal weit von mir wegschieben ;)

Nun komme ich aber doch früher oder später immer wieder an den Punkt wo ich den Zeichenblock auspacke und anfange zu zeichnen, das lasse ich dann aber spätestens nach dem dritten Blatt wieder sein, denn Großartiges habe ich damit bislang noch nicht erzielt. Nun gut, starte ich also Photoshop und versuche darin mein Glück, an dieser Stelle verweise ich an meinen Einleitungssatz indem ich darauf hingewiesen habe das ich im designen eine Null bin.

Danach wende ich mich meist nochmal frustriert der Funktionalität meiner Website zu, optimiere ein paar Kleinigkeiten und komme dann früher oder später zu dem Entschluß das alles Aufschieben eh keinen Sinn macht und fange an in Photoshop die Elemente meiner Website nach Usability-Kriterien zu platzieren. So muss ich mich nicht um Farben, Formen und Muster kümmern und behalte meinen Blick frei für das Wesentliche: den Benutzer der Website. Im Endeffekt habe ich dann eine weiße Fläche auf der überall unterschiedlich große Kästchen (Kasten?) platziert sind, mit jeweils ein paar Notizen dazu (Photoshop ist zwar kein Textprogramm, läßt sich dafür aber dennoch gut verwenden ;) ).
Somit habe ich quasi die Struktur meiner Website festgelegt und kann nun mittels CSS meine Elemente platzieren. Dann noch hier und da ein paar Kästchen eine Hintergrundfarbe geben (um die Aufmerksamkeit des Besuchers auf die wichtigen Bereiche zu lenken) und darauf hoffen das das Design ankommt, wie gesagt, Design ist nicht so mein Ding, aber ich gebe mir Mühe. In diesem Sinne, schönen Abend noch!


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am August 1, 2006 um 19:57 Uhr | in Design, Webdesign, Websites | 2 Kommentare


2 Kommentare
  1. Siegfried, August 2, 2006:

    Hi,
    komische Auffassung von Webdesign hast Du. Von der Analysephase bis zu “form follows function” – Das _ist_ Webdesign. Webdesign, das ist nicht, bunte Bildchen malen, sondern das ist Informationsstrukturierung. Das Ganze dann optisch aufhübschen gehört zum Schluß zwar auch dazu, Aber das ist ein bei weitem überschätzter Schlußpunkt im Design einer Site. Das ist im Grunde wie bei jedem anderen Produkt: Natürlich hat auch die Verpackung eine gewisse Bedeutung. Aber der Inhalt ist doch wichtiger.

  2. Christian Strang, August 2, 2006:

    Defintiv, aber ich habe ja auch nicht gesagt das Webdesign = Design ist, sondern das ich im designen einer Website eine Null bin.

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