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Website-Idee – rebloggen.de


Bemerkenswert das die Domain “rebloggen” noch nirgends registriert ist, dabei ist es doch so offensichtlich.

Meine Website-Idee dahinter wäre ein Blog der die beliebtesten Artikel der Bloggosphäre aufgreift und zusammenfasst, quasi ein Kompendium der besten Artikel der Bloggosphäre für alle die keine Zeit haben um die 100 Feeds zu lesen/scannen. Das Wort “rebloggen” mag sich zwar ein wenig nach “kein eigener Content” anhören, würde aber dennoch einen großen Nutzen bieten, vorallem wenn man den englischen Teil der Bloggosphäre mit einschließt und Teile der englischen Artikel ins deutsche übersetzt (für alle englisch-fremden Blogleser).

Also greift zu, ob .de, .com, .net, .org es ist alles noch frei!


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am Mai 29, 2006 um 07:10 Uhr | in Webdesign, Websites | 10 Kommentare


10 Kommentare
  1. Mike Schnoor, Mai 29, 2006:

    Ich habe mal ein paar Gedanken dazu. Die “Rebloggen” Idee ist nett, aber meiner Meinung nach passt es nicht so sehr zu dem, was Du oben Dir ausgedacht hast.

    Wenn ich es mal so sagen darf — ich glaube, dass die Themen der Blogosphäre nach spätestens 2-3 Monaten passé sind. Gewiss erinnert man sich immer mal wieder innerhalb unserer kleinen Gemeinschaft an den Jamba-Spreeblick Fall, oder auch die Euroweb oder Archiv-Blog Geschichten.

    Doch sobald ich nach soetwas suche, nehme ich eine Suchmaschine, tippe die Keywords ein und gelange meistens auf die direkte Quelle bzw. den jeweiligen Initiator dieser Vorfälle.

    Wozu brauche ich also ein neues Blog, was “olle Kamelle” aufkocht? Klar, der englisch- und französischsprachige Teil der Welt würde sicherlich davon profitieren, wenn die Themen übersetzt sind. Aber auch da legt sich das Interesse unglaublich schnell, und schlimmstenfalls gibt es ein Babelfish oder GoogleTranslate, um über kurz oder lang den deutschen Content für den interessierten Leser zu erfassen.

    Nebenbei, möchtest Du wirklich diesen Aufwand betreiben und alle vollständigen Quellen, alle relevanten Beiträge zusammenzufassen, und das jeden Tag? Das wäre mir für den Nutzen, den meinetwegen auch über ein GoogleAdsense ein wenig finanziert wird, doch zu wenig.

  2. Christian Strang, Mai 29, 2006:

    Hallo Mike,
    damit keine Missverständnisse aufkommen, die Idee ist nicht für mich gedacht, sondern wurde von mir einfach mal so in den Raum geworfen.

    Mir fallen immer wieder Domainnamen ein die ich selbst nicht gebrauchen kann (da ich kein Domain grabber bin). Ich möchte sie aber auch nicht einfach nur so posten, denn in einem Portfolio eines Domaingrabber zu verstauben wäre wiederum auch zu Schade. Darum überlege ich mir ab nun immer eine kleine Umsetzungsmöglichkeit, in diesem Fall bin ich auf das rebloggen von guten Artikeln gestoßen.

    Es geht nicht unbedingt um das “aufkochen” von sehr alten Artikeln, sondern um die Zusammenfassung von sehr guten, aktuellen Artikeln. Die Aufgabe des Webmasters von “rebloggen.de” wäre demnach eine große Anzahl an Blogs zu scannen und im Blog “rebloggen” auf die besten hinzuweisen, diese zu rebloggen.

    Die meisten Besucher würden direkt über die Domain kommen und nicht über Suchmaschinen, einfach weil sie durch diesen Blog nicht mehr 100 andere Feeds scannen müssen um das essentielle herauszufiltern, sondern einfach nur rebloggen.de

    Andererseits denke ich das man in Suchmaschinen mit dem rebloggen von guten Artikeln schon einiges erreichen kann, einfaches Beispiel:

    “Ich bin Besucher von rebloggen.de und ich sehe einen guten Artikel. In meinem Blog weise ich auf diesen sehr guten Artikel hin, mit einem Zusatzverweis auf die Fundstelle, nämlich rebloggen.de”. In meinem Kopf funktioniert die Idee, wie das aber nun in der Realität aussieht kann ich nicht sagen ;)

  3. Mike Schnoor, Mai 29, 2006:

    Verstehe. Es kam mir so vor, als wenn Du selbst in naher Zukunft das Ganze zu betreiben versuchst.

    Aber ist das nicht so ungefähr das Prinzip vom digg.de bzw. seinem deutschen Pendant yigg.de? Zentral werden die guten Stories erfasst, sogar noch bewertet, und der (kritischen) Masse vorgeführt. So kann jeder, der noch nichts davon weiß, direkt über den Klick auf die Quelle gelangen und wer möchte, bloggt darüber im eigenen Blog mit selbiger Quellenangabe (sofern derjenige es auch auf die Reihe bekommt, ein via-xyz einzubinden).

    Für mich selbst sehe ich einfach keinen direkten Bedarf, eines meiner Themen von jemand anderes “an zentraler BLOG Stelle” erneut zu bloggen, zusammenzufassen, und so weiter und so fort. Ich bin es einfach gewöhnt, dass man zu meinem Eintrag einen Trackback schickt, wenn man selbst darüber bloggt.

    Vielleicht kann ich mich so früh am Morgen einfach damit nicht anfreunden. Es kommt mir so “Doppelt-Gemoppelt” vor… in der ursprünglichen Quelle, im Rebloggen-Blog, in Digg/Yigg, in anderen Blogs, die dann auf das Rebloggen-Blog verweisen und teilweise gar nicht mehr auf die ursprüngliche Quelle verlinken. Kann soetwas nicht auch dem “Ideengeber” schaden? :D

  4. Christian Strang, Mai 29, 2006:

    Nein nein, wenn ich das Projekt selbst verwirklichen würde, würde ich das sicher nicht aller Öffentlichkeit kundtun ohne die Domain vorher zu sichern ;)

    Du hast nicht ganz unrecht mit deinem Digg-Vergleich, die Grundidee dürfte dem nahekommen, dennoch ist Digg und Yigg größtenteils automatisiert und nur eine sehr grobe Filterung, während eine persönliche Website von einem Blogger wirklich nur die Perlen der täglichen Bloggosphäre erfassen kann.

    Ich für meinen Teil würde diesen “Service” schon nutzen, einfach um der Informationsflut zu entkommen. Andererseits kann ich es gut nachvollziehen wenn einem so ein Blog nicht gefallen würde, schliesslich würden sich unweigerlich Themen ergeben, an denen man nicht interessiert ist.

    Vielleicht hat noch jemand anderes eine gute Idee was man mit der Domain “rebloggen” anstellen kann, aber bitte nicht einfach nur im Domaingrabber-Portfolio verschwinden lassen!

  5. bluehilltec, Mai 29, 2006:

    Also ich möchte keinen Beitrag meiner Webseite oder meines Blogs bei irgend einer anderen Webseite sehen. Da gilt doch wohl immer noch das Urheberrecht.

    Ich würde mir das ungerne bieten lassen. Den Ansatz dazu gab es doch in den letzten Wochen wo jemand die Artikel von diversen Blogs als Archiv anbietet.

    Lasst den Inhalt da wo er ist. Ganz abgesehen: wie würdest du finden wenn jemand Deine Artikel irgend wo anbietet und dort Werbung plaziert? Dabei versuchst du ja selber mit der Googlewerbung auf Deiner Seite Geld zu verdienen.

  6. Christian Strang, Mai 29, 2006:

    Ok, Missverständnis. Es geht nicht darum auf einen Blog zu gehen und “Copy und Paste” zu machen. Nein, viel mehr geht es darum das zu tun, was die Bloggosphäre überhaupt erst gro gemacht hat, Blogs die untereinander über Artikel sprechen die ein anderer gepostet hat.

    Viele meiner Artikel werden in anderen Blogs aufgegriffen und teilweise erweitert bzw. mit eigener Meinung versehen. Natürlich wird dabei nicht der komplette Artikel kopiert, sondern nur kleine Teile die anregen sollen auf den Blog des Erstellers zu gehen und den Artikel dort zu lesen, nichts anderes würde rebloggen machen.

    Verständlich?

  7. Robert, Mai 29, 2006:

    beim Hirnrinde-Blog findet sich das schon gewissermaßen wieder, nur halt nicht “komplett”, immer nur für Fälle wie Transparency etc… Stefan macht sich unglaubliche Mühe damit, kommentierte Links zusammenzutragen und gar eine Chronologie hineinzubringen, die den Werdegang einer Story aufzeigt. Das ist ein haufen Arbeit, sehr nützlich und kommt auch nicht alle Tage vor, da nur wenige Stories so populär werden.

  8. Robert, Mai 29, 2006:

    und früher gab es mal einen Blogger, der jeden Tag (!) die besten Stories zusammengetragen hatte. War eine ewige Arbeit, die er dann auch irgendwann eingestellt hat. Wohl mangels Traffic und/oder Zeit.

    Sprich: Man weiss nicht, obs angenommen wird.

  9. erich, Mai 29, 2006:

    ja filter style weblogs – so etwas führt glaub ich nur mehr john barger selbst. hab schon lang sonst keines mehr gesehen.

    ich finde die idee des re-bloggen auch als eine problematische – es sind da interessenskonflikte zwischen blogger und re-blogger vorprogrammiert.

    artverwandt und durchaus sinnvoll erachte ich feed farmen wie zb http://alvit.de/live/ oder http://popurls.com/.

  10. Night-Walker, Mai 29, 2006:

    das hat doch mal Archiv-blog versucht, wurde aber sofort von den Bloggern angegriffen und Udo Vetter hat ihm sogar ne abmahnung per Mail geschickt, so das er es wieder dicht machen musste.
    Dann müsste man erstmal jeden Blogger einzelnd fragen, und die meisten hätten glaube ich was dagegen.

    MFG Night-Walker

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